Zug-Kollision in Niklasdorf

Andreas Schöberl

Ursache geklärt

TRAGISCHES ZUGUNGLÜCK IN NIKLASDORF

Am 12. Februar um ca. 12.45 Uhr kollidierten im Bereich Bahnhof Niklasdorf 2 Personenzüge/Reisezüge seitlich – auch „Flankenkollision“ genannt. Laut Rotem Kreuz entgleiste einer der Züge, der andere wurde „nur“ gestoppt. Insgesamt 60 Personen mussten aus dem Wrack befreit werden. Es gab 28 Verletzte (darunter drei Kinder) und ein Todesopfer. Für die 58-jährige Frau aus Deutschland kam leider jede Hilfe zu spät. 

Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser nach Bruck und Leoben gebracht.

Rotes Ausfahrsignal übersehen

Intern habe man den Fall überprüft: Der Lokführer des Regionalzugs dürfte ein rotes Ausfahrsignal übersehen haben. Zusätzlich soll auch die starke Beschleunigungskraft der Cityjets ein Problem gewesen sein. Der Regionalzug erreichte nach 200 Metern bereits 80 km/h, damit kollidierte er mit dem deutschen Eurocity.

Neue Dienstanweisung

Eine der Maßnahmen für die Zukunft: Triebfahrzeugsführer werden jedes Singal laut ansagen müssen, berichtet ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger.

Zum Nachhören

Steiermark-Reporter Markus Terrant und Roland Schmidt waren vor Ort. Die Berichte zum Nachhören findest du am Seitenende.

Alle Infos hörst du hier: Antenne Steiermark.

Foto-Credits: Bereichsfeuerwehrverband Leoben


12.02.2018, 14.00 Uhr – Polizei steiermark


Alle Fotos gibt's hier.


Quelle: Kleine Zeitung

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