Wildtierunfälle Steiermark

Anzahl erfolgreich reduziert

Wildtierschutz und Verkehrssicherheit


Fast 100.000 Wildtiere sterben jährlich auf den Straßen Österreichs. Bei uns in der Steiermark sind es jährlich mehr als 7.000 Unfälle mit Rehen. Das Land Steiermark, die Steirische Landesjägerschaft und die Universität für Bodenkultur Wien haben ein gemeinsames Ziel: Weniger Wildtierunfälle. Am 22. September hat das steirische Projekt „Wildtierschutz und Verkehrssichert“ die Basisdaten präsentiert. Seit Anfang des Projekts sind in 7 Ausrüstungsphasen 220 steirische Jagdreviere bearbeitet worden und über 42.500 moderne Wildwarnreflektoren und andere Präventionsmaßnahmen gekauft und an die Jagden bzw. Straßenmeistereien verteil worden. 

Aktuell werden etwa 630 Kilometer Landes- und 24 Kilometer Gemeindestraßen abgesichert. Dieses Jahr sind noch weitere 23 Jagdreviere in das Projekt aufgenommen und 63 nachgerüstet worden.

Es gibt bereits Erfolg

Die ersten Erfolge kann man bereits jetzt verzeichnen. Seit den ersten Montagen kann auf den ausgerüsteten Strecken einen Rückgang verzeichnen. Genauer gesagt: Die Unfälle mit Rehwild sind, je nach eingesetzter Maßnahme, von 30 bis zu 70 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen.

„Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich wie erfolgreich dieses Projekt ist. Die Erweiterung um zahlreiche neue Jagdreviere in diesem Jahr stimmt mich positiv, dass wir auch in diesem Projektdurchgang die Verkehrssicherheit maßgeblich erhöhen und gleichzeitig unsere Wildtiere schützen.“

Anton Lang, Landesrat für Verkehr und Tierschutz


Projektleiter Wolfang Steiner erklärt was bei einem Wildunfall zu tun ist:

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