Welttierschutztag

Mehr Bewusstsein für Tierleiden

"Wir betreiben und leben in der Steiermark Tierschutz auf einem sehr hohen Niveau, aber es gibt natürlich unglaublich viel weiterhin zu tun."

Wir haben mit  Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck über die Situation in der Steiermark gesprochen. Es ist ihr Anliegen, dass Menschen sich erkunden bevor sie ein Tier kaufen. Menschen soll bewusst sein, dass Tiere leidensfähige Mitgeschöpfe sind. Ziel ist es, einen aktiven Teil zur Verhinderung von Tierleid zu leisten. 

Denn es gibt viel Verbesserungspotential im Nutztierbereich, wie auch im Heimtierbereich. Dabei spricht sie von der Qualzucht von Hunden und Katzen. Wenn Schmerzen, Fehlbildungen und andere gesundheitliche Schäden aus wirtschaftlichem Aspekt in Kauf genommen werden.

Am 22.10.2018 lädt die Tierschutzombudsstelle Steiermark zur kostenlosen Veranstaltung zum Thema "Qualzucht bei Hunden" im Roten Saal, Burggasse 13, 8010 Graz, ein. Der Vortrag "Qualzucht - wenn Schönheit krank macht" soll informieren, aufklären und Lösungen bieten. 


Maßnahmen in der Steiermark zum Schutze von Wildtier

Steirische Wildunfall-Hotspots entschärft

Seit 4 Jahren läuft ein Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zwischen dem Land, der Jägerschaft und der Uni für Bodenkultur. Und es läuft gut. Denn der aktuelle Zwischenbericht bringt beispielsweise für die B70 einen Wildunfall-Rückgang von 60 Prozent. Erreicht wurde dieser durch optische Maßnahmen.
Wolfgang Steiner von der BOKU Wien erklärt die eingesetzten Maßnahmen: eine Art Spiegelsystem wird eingesetzt, dabei wird das eintreffende Scheinwerferlicht in das Umland abgelenkt. Das kommende Wildtier soll irritiert werden, dass es stehen bleibt.

Verstänkerung zum Schutze der Tiere

Was Verstänkerung genau ist, erklärt uns Wolfang Steiner im Interview:

Mit diesen und anderen Maßnahmen werden in der Steiermark rund 300 Kilometer Landes- und Gemeindestraßen abgesichert.


Bei Fragen zum Thema Tierschutz wende dich an einen Tierschutzverein: etwa an die Tierschutzombudsstelle Steiermark oder an den Landestierschutzverband. 

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