Weltfrauentag

im Fokus: (sexuelle) Gewalt gegen Frauen

Gewalt ist NIE die Lösung!

Es passiert regelmäßig und noch dazu fast jeder Frau. Gewalt hat viele Gesichter. Keines davon ist schön. Und alle könnten verhindert werden. Egal ob physische, psychische oder sexuelle Gewalt. Wir haben mit Steirerinnen gesprochen, die zu diesen Themen etwas zu sagen haben.


Themenblock #1: Sexuelle Belästigung

Yvonne Seidler von der Fachstelle für Prävention gegen (sexualisierte) Gewalt liefert Antworten. Und zwar auf Fragen wie: Wo beginnt sexuelle Belästigung? Welche (verstaubten) Rollenbilder fördern sexuelle Belästigung? Warum spielt dabei die (fehlende) sexuelle Früherziehung eine wesentliche Rolle? Oder: Wo ist die Trennlinie zwischen einem verunglückten Flirt und sexueller Belästiung zu ziehen? Antworten, die sie unserem Steiermark-Reporter Markus Terrant gegeben hat.

Sarah Kampitsch hat mit zwei weiteren Frauen die Online-Plattform "Catcalls of Graz" gegründet. Die gebürtige Kärntnerin hat in München studiert und mittlerweile in Graz ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Vor 2 Jahren ist auch sie Opfer eines "Catcalls" (sexuelle Belästigung auf der Straße und im Alltag) geworden. Aber nicht nur sie, laut Sarah ist beinahe jede Frau schon zum Catcall-Opfer geworden. Wie sie diesen Frauen eine Plattform bieten kann, hat sie unserem Steiermark-Reporter Markus Terrant erzählt.

Hier könnt ihr eure "Catcalls" übrigens öffentlich machen:
https://www.facebook.com/catcallsofgraz



Themenblock #2: Gewalt gegen Frauen bzw. Frauen-obdachlosigkeit



Michaela Gosch leitet die Frauenhäuser in Graz und Kapfenberg. Im Gespräch mit Steiermark-Reporter Markus Terrant spricht sie aber auch über ein Projekt, das gemeinsam mit dem Land Steiermark gerade in Umsetzung ist. Oft müssen Betroffene nämlich für den Einzug in eines der Frauenhäuser ihr gewohntes Lebens-Umfeld verlassen. Das soll in Zukunft nicht mehr zwingend nötig sein.

Theresa Zuegg ist Pädagogin im Frauenhaus Graz und somit unmittelbar mit den Geschichten und Schicksalen der Klientinnen in Kontakt. Zuhören und Lösungen finden. Für Einzelfälle, in denen Frauen Morddrohungen und massiver körperlicher Gewalt ausgesetzt waren, nicht immer einfach. Auch, weil ein Drittel aller Frauen wieder zu den Verursachern zurückkehren.

Mathilde Unterrieder ist so was wie die "geistige Mutter" von VinziLife. Im Gegensatz zu einer Notherberge bietet VinziLife in Graz Frauen (8) dauerhafte Wohnungen. Gedacht sind die für obdachlose Frauen mit psychischen Problemen. Nicht selten ist den Betroffenen davor Gewalt angetan geworden. Im Interview mit Steiermark-Reporter Markus Terrant spricht Mathilde über Frauen, die im Ortsbild oft "unsichtbar" sind.

Tags