Weihnachtshaus Tatzmannsdorf

Seidl im Weihnachtsbeleuchtungswahn

Ein Weihnachtstraum auf 5000 Quadratmeter.

Im Südburgenland, ganz nahe an der steirischen Grenze, steht das Weihnachtshaus von Sabine aus Tatzmannsdorf. Gemeinsam mit ihrem Mann Gerald dekoriert sie jährlich das wahrscheinlich aufwendigste Weihnachtshaus Österreichs. Angefangen hat alles mit einer Weihnachtsfigur als Geschenk vor 28 Jahren und einem lebenslangen Faible für Disney. Mittlerweile ist der Weihnachtswahnsinn aus dem Burgenland schon über die Grenzen hinaus bekannt. Zeitungsberichte in Guatemala, Mexiko oder auch in China sind keine Seltenheit mehr. Und warum? Darum!


Das Weihnachtshaus in Zahlen.

Schon Anfang August beginnt Sabine mit ihrer Familie mit dem Aufbau ihres persönlichen Weihnachtswunders. Am ersten Adventsonntag wird dann feierlich eröffnet, alles eingeschaltet und die Tore zum Areal geöffnet. Denn die Öffentlichkeit darf sich täglich in der Adventszeit ab 16:30 auf den 5000 Quadratmetern umschauen. Zu sehen gibt es Europas größte Sammlung von aufblasbaren Weihnachtsfiguren mit 140 unterschiedlichen Figuren. Außerdem erleuchten mehr als 600 000 Lampen das ganze Haus zu einem herrlichen Weihnachtstraum. Der letzte "helle" Tag im Weihnachtshaus ist der 6.Jänner, dann wird bis Juni alles wieder abgebaut. Erst dann gibt es für die Gollnhubers Urlaub!

Alles für den guten Zweck

Das geniale an der Geschichte: Der Reinerlös kommt bedürftigen Familien aus der Region und karitativen Einrichtungen wie dem Sterntalerhof oder dem österreichischen Roten Kreuz zu gute. Der Eintritt ist frei, es wird lediglich um eine freiwillige Spende gebeten. An Wochenenden gibt es zusätzlich immer wieder Live-Musik, außerdem wird täglich frisch gekochter Glühwein ausgeschenkt. Übrigens: Die 2000 Euro teure Stromrechnung, die allein im Advent von den Gollnhubers zu bezahlen ist, übernimmt die Familie selbst! Ohne die Spenden anzurühren!

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