Weihnachten bleibt Weihnachten

EU zieht Kommunikations-Guideline zurück

Malika und Josef und die Ferienzeit


Laut einem internen Leitfaden der EU-Kommission wird den Kommissionsmitgliedern empfohlen auf den Begriff „Weihnachten“ und auch auf „Maria und Josef“ zu verzichten. Warum? Weil es nicht politisch korrekt wäre und andere Kulturen diskriminieren könnte. Statt Weihnachtszeit soll jetzt "Ferienzeit" gesagt werden – nicht für alle ist es eine Weihnachtszeit, denn nicht alle feiern Weihnachten. Aus Maria und Josef soll zudem „Malika und Julio“ werden. Die beiden Vornamen sind nämlicher christlicher Abstammung. In der Guideline heißt es: „Wählen Sie auch keine Namen, die für eine Religion typisch sind.“ 

Ein Sprecher aus Brüssel stellt allerdings klar: "Natürlich verbieten wir den Gebrauch des Wortes 'Weihnachten' nicht oder halten vom Gebrauch ab.“

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NACH KRITIK WIEDER ZURÜCKGEZOGEN

Weil dieser Leitfaden allerdings für heftige Kritik gesorgt hat, hat die EU-Kommission den Leitfaden wieder zurückgezogen. „Die Richtlinie sollte die Diversität der europäischen Kultur darstellen und die inklusive Haltung der Kommission zeigen. Das ist kein ausgereiftes Dokument und entspricht nicht unseren Qualitätsstandards“, so die Gleichstellungs-Kommissarin Helena Dalli.