Weiße Kreuze für Biker

Motorradfahren weiter sehr gefährlich

Weniger Verkehrstote, mehr Motorradtote

Während die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr allgemein immer weiter zurück geht, schaut es bei den Motorradfahrern leider anders aus. Dort bleibt die Zahl Jahr für Jahr entweder gleich oder steigt sogar an. Obwohl nur jeder 50. Verkehrsteilnehmer mit dem Motorrad unterwegs ist, ist fast jeder Vierte Verkehrstote auf einen Motorradunfall zurückzuführen.

Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit

Weiße kreuze zur mahnung

Das Land Steiermark, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Polizei haben entlang der Landesstraßen jetzt 245 weiße Kreuze aufgestellt. Die Kreuze stehen überall dort, wo in den letzten 20 Jahren tödliche Motorradunfälle passiert sind. Die Aktion soll das Bewusstsein schärfen, dass kleine Unachtsamkeiten schnell tödlich enden können. 

Quelle: KFV

Nachmittags am Wochenende

Der typische Motorradunfall passiert laut KFV in den Nachmittagsstunden am Wochenende.
Die Gründe: samstags und sonntags sind Freizeitausflüge sehr beliebt und am Nachmittag ist die Müdigkeit am höchsten, ähnlich wie beim Skifahren.
Besorgniserregend ist auch die Altersstruktur der Getöteten. 2019 war die Gruppe der über-65-Jährigen besonders betroffen. Viele von Ihnen würden in der Pension ohne Übung und Fahrsicherheitstraining wieder aufs Bike steigen und sich überschätzen. Unfallursache Nummer 1 bleibt nach wie vor nicht angepasste Geschwindigkeit.


Quelle: KFV



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