Coronavirus - covid-19

Erste Fälle in Tirol bestätigt

Aktuelle Karte der Infektions- und Todesfälle

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Update 25.02. 16:00 Uhr

In Kroatien wurde nun auch der erste Fall des Coronavirus bestätigt.
Der junge Mann war laut kroatischen Medien vom 19. bis 21. Februar in Mailand.
Er ist in der Infektionsklinik in Zagreb und weist nur leichte Krankheitssymptome auf.

Update 25.02. 13:00 Uhr

Bei den beiden Innsbruckern hat sich der Verdacht auf den Coronavirus bestätigt.
Sie sind in der Innsbrucker Klinik isoliert.

Aktuelle Informationen vom Land Steiermark gibt's hier!

Update 25.02. 12:20 Uhr - VIRUS ERREICHT ÖSTERREICh?

Erste mögliche Coronavirus-Fälle in Österreich. Zwei Tiroler wurden nach Italien-Urlaub positiv getestet. Zwei Personen seien wahrscheinlich infiziert, es müssten aber noch weitere Testungen vorgenommen werden, hieß es am Dienstag in einer Pressekonferenz des Landes. Die Betroffenen haben leichtes Fieber. Sie sind derzeit in der Innsbrucker Klinik isoliert.

Die Coronavirus-Epidemie in Norditalien dehnt sich weiter aus. Die Zahl der Todesopfer ist auf sieben gestiegen, rund 230 Infektionsfälle wurden im norditalienischen Raum gemeldet. Die Todesfälle wurden in der Lombardei verzeichnet, wo auch der Herd der Epidemie lokalisiert worden war. Mehr als 30 weitere Infektionsfälle gab es im Raum von Venetien, auch der erste Fall in Südtirol wurde bestätigt.


Update 24.02. 14:30 Uhr

Es gibt bereits fünf Todesopfer in Italien. 11 steirische Spitalsmitarbeiter sind in Quaranänte und der Karneval in Venedig wurde abgesagt. Derzeit gibt es noch keine Reisewarnung für Italien. Der ÖAMTC hat alle Infos zu Reisen nach Italien. -> HIER KLICKEN!

UPDATE 23.02. 19:00 UHR

In Italien, in der Lombardei gibt es den nächsten Corona Virus Toten. Eine krebskranke Patientin. Schon der dritte Todesfall in nur wenigen Tagen. Außerdem stecken sich immer mehr Menschen an. Es gibt bereits 130 Infizierte, die meisten in Norditalien.

UPDATE 23.02. 13:00 UHR

Venedig sagt den Karneval wegen des Corona Virus ab.

UPDATE 23.02. 12:00 UHR

Die Italienische Regierung hat die Zahl der Infizierten nach oben korrigieren müssen. Es sind derzeit mindestens 100 Personen infiziert. Auch die Ausgangssperren sind ausgeweitet worden. Derzeit sind ca. 10.000 Italiener 'eingesperrt'!

UPDATE 23.02. 07:00 Uhr

76 Italiener sind nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Die italienische Regierung hat die am stärksten betroffenen Städte in Venezien, Piemont und der Lombardei nun abgeriegelt. Das bedeutet: keiner kommt rein, keiner kann raus. Über 50.000 Norditaliener sind also 'eingesperrt'.  Auch öffentliche Veranstaltungen sind in der Region abgesagt worden.

UPDATE 22.02. 19:00 UHR

Mehr als 50 Bewohner sind derzeit in Norditalien an dem Coronavirus erkrankt - eine 75 Jährige Frau und ein 78 Jahre alter Mann sind sogar verstorben. In einigen Gemeinden sind alle öffentlichen Gebäude geschlossen – auch alle Feste und Veranstaltungen sind abgesagt. Österreich bleibt hingegen weiterhin vom Coronavirus verschont. Gesundheitsminister Rudolf Anschober warnt auch vor einer Panik – alle bisher untersuchten 180 Verdachtsfälle in Österreich sind am Ende negativ gewesen.

UPDATE 17.02. 15:00 UHR

Die Zahl der Infektionen und der Todesfälle, aufgrund des Corona-Virus (Covid-19) steigt weiter an. 70.548 infizierte und 1.770 Todesfälle. Der 16-jährige Steirer, Maximilian Santner, sitzt in Peking in der Wohnung fest. 

Update 11.02. 13:45 Uhr

Der Coronavirus hat mittlerweile in China mehr als 1.000 Menschen das Leben genommen. Über 45.000 haben sich mit dem Virus infiziert. 

Update 06.02. 08:00 Uhr

So stark gestiegen wie noch nie. Innerhalb eines Tages waren 73 neue Tote zu beklagen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 563. Auch die Zahl der Infizierten stieg um 3.694 auf 28.018 Fälle. 70 der neuen Todesfälle wurden in der zentralchinesischen Provinz Hubei verzeichnet. Hubei ist weitgehend von der Außenwelt abgeschottet.

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes in Japan wurden 10 weitere Fälle des Coronavirus bestätigt. Damit sind es jetzt 20 Infizierte an Bord. Die 2.666 Passagiere sollen gemeinsam mit den 1.045 Crew-Mitgliedern zunächst für weitere 14 Tage an Bord bleiben.

Update 03.02. 12:45 Uhr

Sieben Österreicher aus dem Coronavirus-Epidemiegebiet Wuhan sind am 02. Februar wohlbehalten in Wien-Schwechat angekommen. Alle Sieben sind negativ auf die Krankheit getestet worden. Sie werden trotzdem 14 Tage in Quarantäne bleiben.  Mittlerweile sind 17.205 Menschen in China Erkrankt. 361 Tote sind bestätigt.

Update 31.01.2020 07:50 uhr

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Es gibt Empfehlungen für Staaten, die helfen sollen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Vom Kreuzfahrtschiff in Italien kommt eine Entwarnung. Der Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt.

Update 30.01.2020 15:40 uhr

In der italienischen Hafenstadt Civitavecchia nördlich von Rom sitzen 7000 Passagiere und Crew-Mitglieder auf einem Kreuzfahrtschiff fest. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao leidet an Fieber und Atemproblemen. Bis es Untersuchungsergebnisse gibt, darf niemand von Bord gehen. Außerhalb Chinas gibt es inzwischen rund 50 Infektionsfälle in mindestens 18 Ländern. In Österreich gibt es bis jetzt keine bestätigten Infektionen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will noch heute Donnerstag über die mögliche Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstandes beraten.

Update 29.01.2020 16:30 uhr

Nach der British Airways streichen auch Lufthansa und AUA die Flüge nach China.
Bis 9. Februar sollen keine Flüge von und nach China starten. Nur die Crews werden heute noch zurückgeholt.

UPDATE 29.01.2020 14:30 UHR

In der Steiermark gibt es die ersten Verdachtsfälle.
Acht Patienten wurden im LKH Graz Süd-West mit Verdacht auf das Coronavirus untersucht. Bei fünf konnte das Virus nicht nachgewiesen werden, bei drei warten wir noch auf die Ergebnisse. Sie stehen unter Quarantäne!
Ein Patient soll aus China stammen.

UPDATE 29.01.2020 05:00 Uhr

Drei weitere Menschen haben sich in Bayern mit der Lungenkrankheit infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Sie arbeiten für dieselbe Firma wie der erste bestätigte Infizierte. Alle vier sollen sich bei einer Kollegin aus China angesteckt haben. Die Erkrankten liegen jetzt in der Quarantänestation eines Münchner Spitals.

UPDATE 28.01.2020 13:30 UHR

Erster bestätigter Coronavirus-Fall in Deutschland. Ein Patient in Bayern hat sich bei einem chinesischem Gast angesteckt und und ist dann zur Arbeit gegangen. Zum ersten Mal weltweit ist dies eine Ansteckung zwischen nicht eng Verwandten in einem Land außerhalb Chinas.

Die beiden Coronavirus-Verdachtsfälle in Wien haben sich als negativ herausgestellt. Aktuell gibt es keinen weiteren Verdachtsfall in der Bundeshauptstadt. In Klagenfurt wurde am Dienstag eine Person unter Quarantäne gestellt, hier gibt es noch keinen Befund.        

update 27.01.2020 15:00 UHR

In Österreich gibt es drei neue Verdachtsfälle. In Wien sind eine Frau und ein Mann ins Spital gegangen, weil nach einer China-Reise grippeähnliche Symptome aufgetreten sind. In Klagenfurt ist eine Person unter Quarantäne gestellt worden. Näheres ist noch nicht bekannt. Ein Ergebnis der Virusproben wird am Dienstag erwartet.

Update 27.01.2020 06:30 Uhr

Es gibt mittlerweile einen zweiten Verdachtsfall in Wien. Es handelt sich um eine chinesische Staatsbürgerin, die in Wien lebt. Sie war allerdings in der Krisenregion in China auf Urlaub. Die Frau ist aktuell im Krankenhaus. Ob es sich bei ihr wirklich um den Corona-Virus handelt, dürften wir heute wissen.

Beim ersten Verdachtsfall aus Wien gibts übrigens Entwarnung. Die chinesische Flugbegleiterin hat sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert.

Update 24.01.2020 13:20 Uhr

Laut Außenministerium wird von nicht notwendigen Reisen abgeraten.

UPDATE 26.01.2020 05:00 Uhr

Erster Verdachtsfall in Österreich. Eine chinesische Flugbegleiterin liegt in einem Wiener Spital mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion. Die Frau ist derzeit auf der Isolierstation des Kaiser-Franz-Joseph-Spitals. Ob sich der Verdacht erhärtet, werden die nächsten 48 Stunden zeigen.

UPDATE 25.01.2020 08:00 Uhr

Mittlerweile sind auch Fälle in Europa bekannt. In Frankreich sind 3 Personen nachweislich am Corona-Virus erkrankt!

Update 24.01.2020 09:00 Uhr

Die Anzahl der Todesopfer stieg auf 26. Bereits 876 Menschen sind infiziert.
Mittlerweile sind mit der Stadt Wuhan mindestens 11 Städte abgeschottet, das sind rund 43 Millionen Menschen. Zudem wird nun auch ein neues Spital mit 1000 Betten in Wuhan im Schnellverfahren errichtet.

Update 23.01.2020 - 15:45 Uhr

Anzahl der Infizierten stieg auf 620.
Die französische Fluggesellschaft Air France hat vorerst alle Direktverbindungen von und nach Wuhan in China.

Update 23.01.2020
China schottet millionen-Metropole ab

Die Chinesischen Behörden greifen jetzt durch.  Sie haben beschlossen, die Elf-Millionen-Metropole Wuhan abzuschotten. Flughafen und Bahnhöfe wurden geschlossen und die Regierung ruft die Bevölkerung auf, die Stadt nicht zu verlassen. Auch eine Einreise ist nicht mehr erlaubt.

Impfstoff

Die Prognose zur Entwicklung eines Impfstoffes ist denkbar schlecht. Nach Einschätzung der globalen Impfallianz Gavi, soll die Entwicklung mindestens ein Jahr dauern. Forscher haben allerdings bereits das Genom (Erbgut eines Lebewesens oder Virus) veröffentlicht. So können mehrere Organisationen rund um die Welt mit der Arbeit an einem Impfstoff beginnen.

Neue Todesfälle

Es sind bereits 544 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 17 Todesfälle der mysteriösen Lungenkrankheit wurden bis jetzt nachgewiesen. In einigen Geschäften in Peking sind Schutzmasken bereits ausverkauft. Die WHO beruft nun den Notfallausschuss ein. Experten werden am 22.01. darüber entscheiden, ob eine Gesundheitsnotlage ausgerufen werden soll.

Erster Fall in den USA

Ein Mann ist aus China - genauer gesagt Wuhan - nach Seattle gereist und liegt dort mittlerweile im Krankenhaus. Die Wahrscheinlichkeit, dass er weitere Menschen ansteckt, sei aber angeblich gering. Die Kontrollen für Reisende aus Wuhan werden jetzt allerdings ausgeweitet. Mittlerweile werden auch die Flughäfen der Großstädte New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago und Atlanta überwacht.

Die Gesundheitsbehörden sind alamiert

Entsprungen sein soll die Lungenkrankheit Ende Dezember auf einem Fischmarkt in Wuhan, Süd-Ost-China. Es wird vermutet, dass das neuartige Virus aus der Tierwelt kommt.

Coronaviren verursachen meistens harmlose Erkrankungen wie Erkältungen, allerdings fallen auch die gefährlichen Erreger der Atemwegserkrankung SARS, an der 2002 und 2003 etwa 800 Menschen verstorben sind, in die Kategorie der Coronaviren.

Virus breitet sich aus

Es wurden bereits Infektionen in Thailand, Japan und Südkorea gemeldet. Auch in Peking und Südchina wurden mehrere Fälle nachgewiesen. Aufgrund der laufenden Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest steigt die Gefahr einer Übertragung drastisch. 


Fieberkontrollen an Flughäfen

Die WHO hat bis dato noch keine Reisewarnung ausgesprochen, jedoch werden bereits vorsorglich Fieberkontrollen an asiatischen Flughäfen durchgeführt. 

Symptome der Krankheit

Fieber, grippeartige Symptome und Kurzatmigkeit sind bereits von SARS bekannt. Diese Symptome sollen auch für die neue Krankheit gelten. 


DIE STEIERMARK IST AUF DEN CORONAVIRUS VORBEREITET

Das Interview mit der Leiterin der Landessanitätsdirektion Dr. Ilse Groß zum Nachhören:




Interview

Was ist der Coronavirus und wie breitet es sich aus?

Es ist ein Virus das in Form von schweren Lungenentzündungen auftritt. Es wird angenommen, dass der Ursprung in China liegt. Dort hat sich der Erreger unter der Bevölkerung ausgebreitet.
Das Virus gehört zu den „Corona“ Viren. Eine Virusgruppe die sehr vielschichtig ist. Und da dieses Virus sehr neu ist, kann man nicht genau sagen wir Hoch infektiös es ist. Man kann auch nicht sagen wie lange die Inkubationszeit ist. Mittlerweile ist man sich aber in Sachen Übertragen sicher. Experten haben festgestellt dass die Übertragung über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch stattfindet. Heißt also: Husten und Nießen.


Wie hoch ist die Gefahr in der Steiermark?

Derzeit kann man sagen, dass es wirklich keinen Grund zur Panik gibt. Es ist ein ganz großer Unterschied ob ein Erreger in einer Gesellschaft zirkuliert, so wie es jetzt in China der Fall ist, oder ob mit einzelnen, importierten, Fällen zu rechnen ist. Die Aufmerksamkeit aller Behörden gilt jetzt natürlich Personen die aus China in die EU einreisen. Diese Personen sollten auch für sich selbst wachsam sein. Sollten Symptome auftreten dann sollten Sie bitte umgehend einen Arzt aufsuchen und sich mit der Gesundheitsbehörde in Verbindung setzten. Danach werden gemeinsam mit Arzt und mit der Gesundheitsbehörde weitere Schritte eingeleitet.


Worauf muss ich achten wenn ich Symptome habe und mir nicht sicher bin?

Man muss dazu sagen, dass wir uns jetzt gerade in der Steiermark am Höhepunkt der Grippewelle befinden. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die nachweislichen Influenzafälle in der letzten Woche verdoppelt haben.
Sollten sie also grippeähnliche Symptome haben und KEIN Bezug zu einer Chinareise besteht dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich entweder um einen grippalen Infekt handelt oder um die Influenza.


Wie ist denn die Landessanitätsdirektion auf den Coronavirus vorbereitet?

Es gibt eine Meldepflicht für das Coronavirus. Wird in einem Labor der Erreger nachgewiesen, dann meldet das Labor diesen Vorfall natürlich sofort an den Einsender zurück. Das könnte ein Arzt sein oder aber auch ein Krankenhaus. Und dann nimmt der Arzt oder das Krankenhaus Kontakt mit der Bezirksverwaltungsbehörde. Der Sanitätsdienst beginnt dann sofort mit der Erhebung von Kontaktpersonen. Diese Kontaktpersonen werden informiert und aufgeklärt. Im Anschluss werden dann Anweisungen gegeben wie z.B. bleiben Sie zuhause. Außerdem werden Maßnahmen im Krankenhaus getroffen. Z.B. werden Isolierzimmer eingerichtet. Mit diesen Methoden hat man gute Chancen eine Krankheit einzudämmen.


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