UNWETTER-SAISON 2019

Obdach wird Katastrophengebiet

Schweres Unwetter macht die Gemeinde Obdach zum Katastrophengebiet

Zerstörte Straßenabschnitte, weggerissene Brücken und mehr als fünf Millionen Euro Schaden: Obdach musste am 25. August zum Katastrophengebiet erklärt werden. Ein schweres Unwetter mit rieseigen Wassermengen hat in der murtaler Gemeinde gewütet. Die Pegelstände der Lavant sind innerhalb kürzester Zeit dramatisch angestiegen und haben für die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten gesorgt. Die Wassermassen haben alles mit sich gerissen, was ihnen in den Weg gekommen ist: Rohre, Gesteinsbrocken und entwurzelte Bäume. 

Die Lavantstraße wurde teilweise auf einer Länge von einem Kilometer weggerissen. Ganze acht Brücken wurden zerstört. Um die Aufräumarbeiten zu erleichtern und unbürokratisch helfen zu können wurde die Gemeinde Obdach zum Katastrophengebiet erklärt. Die Landesregierung hat schnelle Hilfe zugesichert.



Der Juli startet heftig

Das erste Juliwochenende hat mit der Hitze schon heftige Gewitter und Hagel gebracht. Bereits am Samstagnachmittag hat eine lokale Gewitterzelle in der Südweststeiermark gewütet. Der hagel ist stellenweise Tischtennisball groß gewesen.


Foto von Antenne-Hörer Christoph Frießnegg, Frauental an der Laßnitz

In Frauental, Stainz & Groß Sankt Florian hat sich zum Starkregen massiver Hagel dazugemischt und die Wiesen zentimeterhoch zugedeckt.


Foto von Antenne-Hörerin Nicola Benda, Stainz


Auch in der Nacht auf Sonntag sind die Feuerwehren in der Steiermark im Einsatz gewesen. Der Schwerpunkt lag dann in der Oststeiermark von Birkfeld bis Miesenbach.  Hier gibt's die Fotos vom ersten Juliwochenende.

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