Unsere Katzen sind zu dick

Was du dagegen tun kannst

Unsere Fellnasen sind zu dick


Und das macht sie unglücklich!

Egal, ob Stubentiger oder Freigänger: Es kann ganz schnell passieren, dass unsere geliebten Vierbeiner zu viel auf den Rippen haben. An und für sich sind ein paar Pölsterchen ja nicht so schlimm, aber wenn die Katze immer weiter zunimmt und schon fast "kugelrund" ist, wirds kritisch. Das Übergewicht beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Katze, sondern sie wird auch lethargisch, liegt nur faul herum und verliert ihren Spieltrieb sowie die Lebensfreude! Außerdem können gesundheitliche Folgen drohen: zB. Fell- und Verdauungsprobleme, oder auch Gelenk- und Herzprobleme.

Damit dein Liebling ein langes Leben hat, gibts hier ein paar tierische Abnehm-Tipps:


✔ Schritt 1: Bauch ERKENNEN

Zuerst ist es wichtig zu erkennen, ob die Fellnase zu dick ist oder nicht.

Blick von oben: Wenn sich bei deiner Katze eine Taille abzeichnet, ist alles ok. Ist die Taille kaum - oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr zu sehen ist, ist deine Samtpfote zu dick.

Blick von der Seite: Wie schaut der Bauch aus? Geht die Bauchlinie hinten nach oben? Dann ist deine Katze normalgewichtig. Verläuft die Linie gerade oder sogar nach unten, ist Übergewicht im Spiel. Auch ein Bauch, der stark wackelt, kann daraufhin deuten, dass die Katze zu viel auf den Rippen hat.

Der Handgriff um die Körpermitte der Katze: Fühlst du die Rippen? Dann ist alles gut. Wenn du gar nichts spürst, oder dir unsicher bist, was das sein könnte - dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine Katze übergewichtig ist.

✔ SCHRITT 2: FUTTERRATION MESSEN UND KÜRZEN

Sprich zuerst mit deinem Tierarzt, wie viel Futter notwendig ist! Radikalkuren sind für Katzen lebensgefährlich. Jeden Tag Futter muss sein! Aber du kannst das Futter genau abmessen und immer zu bestimmten Zeiten geben. Noch ein Tipp: Wasser statt Katzenmilch.


✔ SCHRITT 3: nassfutter statt trockenfutter

Nassfutter enthält wesentlich mehr Wasser als Trockenfutter. Deine Katze kann also scheinbar mehr essen, nimmt aber gleichzeitig weniger Kalorien zu sich. Außerdem nimmt sie genug Flüssigkeit zu sich, um ihre Nierenfunktion anzukurbeln.


✔ SCHRITT 4: KEINE LECKERLI

Auch wenns hart ist, aber Fakt ist: Katzen brauchen keine Leckerli, um glücklich zu sein!


✔ SCHRITT 5: LAss deine Katze für ihr fressen arbeiten

Mittlerweile gibts schon richtig coole Spielzeuge und Näpfe, die darauf ausgelegt sind, Essen mit Aktivität zu verbinden. So müssen die Katzen mit den Pfoten in Löchern angeln, an Rädern drehen oder einen Ball rollen, um an das Futter zu kommen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Deine Katze frisst langsamer und ist in Bewegung. Außerdem machts Spaß! Generell solltest du sowieso regelmäßig mit deiner Katze spielen, damit sie sich bewegt.

Tags