Unnötige Bergrettungseinsätze

Kaum Planung, wenig Selbsteinschätzung

Alpinunfälle

43 Menschen sind letztes Jahr auf steirischen Bergen ums Leben gekommen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Todesfall weniger.
Aber: die Zahl der Verletzten (607 auf 659) und die Zahl der Unfälle ist gestiegen (671 auf 725)!

Immer mehr Bergungen ohne Verletzte

Das Problem: Es gibt immer mehr mehr Einsätze ohne Verletzte. Das heißt: Immer öfter passiert es, dass Menschen sich retten lassen, obwohl es gar nicht notwendig ist.
Liegt laut der steirischen Bergrettung auch daran, dass wir mittlerweile überall Handyempfang haben und viel zu schnell um Hilfe rufen.
Aber auch eine schlechte Ausrüstung oder Selbstüberschätzung sind oft Auslöser für solche Einsätze.

Deshalb: Vorbereitung ist alles! Und: nur zu Bergtouren aufbrechen, für die man sich ausreichend vobereitet, die nötige Kondition und die richtige Ausrüstung hat.

DANKE

Danke auf alle Fälle an die fast 1.700 BergretterInnen in der Steiermark für euren Einsatz!

Michael Miggitsch, der Leiter der steirischen Bergrettung im Antenne Interview:

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