Tipps gegen Gelsen

Was tun zur Abwehr und bei Stichen?

Sommerzeit ist auch immer Gelsenzeit. Wir haben uns für euch schlau gemacht, wie ihr die Plagegeister abwehren könnt und was bei Stichen hilft.

Die richtige Kleidung

Hilfreich ist es in jedem Fall auch auf die Kleidung zu achten. Helle, weitere Kleidung schützt besser, da die Gelsen gerne dunkle, eng anliegende Stoffe heimsuchen.

Sprays und Öle zur Abwehr

In der Apotheke bekommst du "Abwehrsprys gegen Insekten". Wer statt Chemie lieber auf natürlichen Schutz setzt, kann sich mit Lavendel-, Nelken- oder Zitronenöl gegen Gelsen wapnen, denn diese Gerüche halten sie ebenfalls ab. Jedoch ist erwiesen, dass chemische Hilfsmittel meist effektiver sind.

Sicher in den Bergen

Ab 800 bis 1.000 Meter über dem Meer hat man Ruhe vor der Gelsenplage. Im Flachland brüten die Tiere in kleinsten Wasseransammlungen (Regentonne, Wasserkübel im Garten).

Licht aus beim lüften

Beim Lüften am Abend darauf achten, dass das Licht abgeschaltet ist. Licht lockt die Quälgeister an. Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen, im Notfall Moskitonetze über Betten anbringen.

Nicht kratzen

Leichter gesagt als getan: wer gestochen wird sollte auf keinen Fall kratzen! Gegen den Juckreiz helfen Mittel aus der Apotheke.  

Gegen das Jucken hilft auch Kühlung:



Mythencheck - Gelsen und Stiche


Süßes Blut ist beliebt

Die Aussage „süßes Blut“ zieht Gelsen an, ist nicht richtig. Jedoch hat die Zusammensetzung Einfluss auf den Körpergeruch und somit auf die Vorlieben der Stechmücken.   Stoffwechselprodukte wie Milch- oder Harnsäure sowie Ammoniak, die wir durch den Schweiß absondern, ziehen sie an.

Lockfaktor Blutgruppe 0

Je nach Blutgruppe werden bestimmte chemische Signale über die Haut ausgesendet. Laut Studien fliegen Gelsen auf Menschen mit Blutgruppe 0 doppelt so oft wie auf jene mit Blutgruppe A an. Die Blutgruppe B liegt im Mittelfeld der Beliebtheit.

Gin Tonic wehrt Gelsen ab

Die einfache Rechnung: Die ätherischen Öle des Wacholders (im Gin) wirken als natürlicher Mückenschutz, da die Tiere von den Bitterstoffen im Getränk abgeschreckt werden. Tonic wirkt schließlich schmerzlindernd und betäubend. Nur so leicht ist das leider nicht. Wir müssten nämlich sehr, sehr viel Gin Tonic trinken, damit diese Wirkung einsetzt. Die Anti-Mücken-Wirkung ist somit leider eher Wunschdenken als Wahrheit. Doch zumindest können wir uns damit trösten, dass unser Lieblings-Cocktail keine zusätzlichen Mücken anzieht. Wer sich aber tatsächlich gegen Gelsen & Co. schützen will, sollte lieber weiterhin auf altbewährte Methoden setzen.

Spucke gegen Gelsenstiche

Ob Spucke bei Mückenstichen wirklich hilft, ist umstritten: Speichel hat eine kühlende Wirkung und der eigene Speichel enthält zahlreiche Stoffe, die gut für eine Wunde sind. Doch im Mund können auch zahlreiche andere Keime zu Hause sein. Deswegen raten Kinderärzte Eltern davon ab Wunden oder Stiche von ihren Kindern mit ihrer Spuke zu behandeln oder auch anzupusten. Wenn also Spucke auf eine Wunde kommt, sollte es wenigstens immer der eigene Speichel sein.

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