Strom und Klimaschutz

Spar-Tipps, „grüner“ Strom und Streaming

Alles zum Themenschwerpunkt „Strom“


Das Thema vom 9. November in der Klimaschutzwoche ist „Strom“. Wir reden darüber, wie du am besten Strom sparen kannst, wie du sicher sein kannst, dass du auch sauberen Strom bekommst und wie viel CO2 unser Streaming und Online-Verhalten ausmacht.

Tipps zum Strom sparen

Oft reichen schon kleine Änderungen, die sich im Endeffekt nicht nur auf deiner Stromrechnung positiv auswirken, sondern auch dem Klima zugute kommt. Wir haben für dich einige Tipps rausgesucht, wie du am besten Strom sparen kannst.

Sauberer Strom

Wenn wir von sauberen Strom reden, meinen wir erneuerbare Energie. Das sind Energieformen, die sich im Gegensatz zu fossilen Energieträgen wie Kohle, Erdöl und Erdgas verhältnismäßig schneller erneuern oder fast unendlich zur Verfügung stehen. Was gehört zu den erneuerbaren Energiequellen? Sonnenergie (Solar, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft, Geothermie und Umgebungswärme, Bioenergie, Meeresenergie. In Österreich wird etwas mehr als die Hälfte des Stroms aus Wasserkraft gewonnen, gefolgt von der Windkraft mit 10% und Photovoltaik mit unter 2%. 


(c) umweltbundesamt


Streaming und Online-Nutzung

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch Netflix, YouTube und Co. verursachen CO2-Emissionen und das gar nicht wenig. 30 Minuten Streaming verbraucht genauso viel wie eine Autofahrt von 6,3 Kilometern. Aber wie entstehen die Emissionen beim Streaming eigentlich? Es ist einerseits die Produktion selbst, die Speicherung des produzierten Materials in den Rechenzentren, der Transport vom Server auf den Fernseher oder Smartphone und beim Anschauen auf dem Endgerät. Wenn du also auch beim Streaming umweltfreundlicher sein willst, kannst du beispielsweise die Bildauflösung drosseln oder auf kleineren Geräten streamen. Große Bildschirme verbrauchen mehr Strom als kleine und auch ein neuer Router verbraucht weniger als ein alter.

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