Streit um Bahnübergänge

Ärger in St. Peter i.S.

"Dieser Zug ist abgefahren"

sagt die Bürgermeisterin der Gemeinde St. Peter im Sulmtal Maria Skazel, was das umstrittene Bahnübergang-Projekt im Ortsteil Freidorf betrifft.

Von drei kleinen Bahnübergängen, die bis auf wenige Ausnahmen hauptsächlich den Landwirten dienen, die zu ihren Äckern fahren, soll aus Kostengründen nur einer übrig bleiben.

Nach einem Gemeinderatsbeschluss hat man sich für "Freidorf Mitte" entschieden. Dort lebt unmittelbar daneben die Familie Fauland, die das Projekt direkt vor ihrer Haustür trotzdem noch verhindern möchte.


Warum Familie Fauland sich gegen den Erhalt des Bahnübergangs vor ihrem Haus wehrt, erzählt Andreas Fauland Steiermark Reporter Roland Schmidt.

Man hätte der Gemeinde sogar ein Grundstück gratis zur Verfügung gestellt, um einen neuen Bahnübergang zu bauen, der keinem Anrainer zur Last fallen würde, so die betroffenen Anrainer.

Man möchte aber keine weiteren Flächen versiegeln und die zusätzlichen Kosten wären dem Steuerzahler gegenüber auch nicht zu rechtfertigen, sagt Bürgermeisterin Maria Skazel im Antenne Steiermark Interview.

Außerdem wurde eine Verkehrszählung in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie sich die Schließung von zwei Bahnübergängen auf den dritten auswirke, beziehungsweise, wie viele Fahrzeuge im Schnitt pro Tag mehr am Haus der Familie Fauland vorbeifahren würden, so BGM Skazel

Während Familie Fauland doch noch auf eine Umlenkung seitens der Gemeinde hofft, hat diese bereits die Bauarbeiten im Frühjahr angekündigt.


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