Starkregen und Murenabgänge

FF Pöllau

Bewohner mussten Häuser verlassen

Tief „Manfred“ brachte das Unwetter


Am Sonntag (22. August) kam es in der Oststeiermark und auch im Bezirk Murau zur Gewittern und Starkregen. In Lassing mussten sogar zwei Wohnhäuser evakuiert werden.

Murenabgänge und Sperren im Wechselgebiet

Gegen Mittag bildeten sich die ersten kräftigen Gewitterzellen in der Steiermark. Vor allem im Bezirk Murau, im Joglland in der Oststeiermark sowie im Wechselgebiet gab es ordentlich viel Regen.

Im Dreiländer-Eck gab es punktuell mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter. In Schäffern ging eine Mure ab. Im Raum Krumbach ist der Zöbernbach an mehreren Stellen über die Ufer getreten. Auch hier gingen einige Muren ab und es kam zu Hangrutschungen.  In Pöllau mussten einige Keller ausgepumpt werden. Dort gab es laut Messungen 78 Liter Regen pro Quadratmeter.

Gemeinde Lassing bei Liezen

In Lassing ging eine große Mure ab. Schlamm, Geröll und Wasser drang dort in zwei Häuser ein und richtete derart schwere Schäden an, dass die Bewohner aufgefordert wurden die Häuser zu verlassen. Die Feuerwehr versuchte die Gebäude mit Absicherungsmaßnahmen zu schützen.

Viele Einsätze in Murau

Ein weiterer Unwetter-Hotspot war Murau. Die Feuerwehr Stadl an der Mur und die Feuerwehr Einach waren an mehreren Einsatzorten gefordert.

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