Sporthose statt Bikinihose

Norges Håndballforbund / Facebook

Strafe wegen unangemessener Kleidung

Geldstrafe für die norwegischen Beachhandballerinen


Die norwegische Nationalmannschaft der Beachhandballerinen muss aufgrund der Missachtung der Uniform-Regeln eine Geldstrafe von 1.500 Euro bezahlen. Der Verstoß: Unangemessene Kleidung! Was die Handballerinen anhatten fragst du dich? Es waren etwas längere Sporthosen, die sie aufgrund eines Protests gegen die Kleiderverordnung anhatten.

Die Kleiderordnung besagt, dass Männer während ihren Spielen Shorts tragen müssen, die mindestens 10 Zentimeter über dem Knie enden und Frauen Bikinihosen tragen müssen, die eng anliegend sind und eine Seitenbreite von maximal 10 Zentimeter haben.

Die Mannschaft hatte bereits vor ihrem ersten Spiel den Antrag gestellt, nicht in Bikini-Höschen spielen zu müssen. Dieser wurde aber von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) abgelehnt.

EHF spendet das Bußgeld

Nachdem sich sogar die Sängerin Pink zu dem Vorfall meldete und in ihrem Tweet schreibt, dass sie sehr stolz auf die Mannschaft sei, sich gegen die sehr sexistischen Regeln zu wehren und bereit ist die Strafe für die Mannschaft zu übernehmen, meldete sich der EHF auf Facebook mit den Worten:

Der Europäische Handballverband hat das Bußgeld gespendet, der Betrag geht an eine große Sportstiftung, die die Gleichstellung von Frauen und Mädchen im Sport unterstützt.

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