Spinat-Mythen aufgeklärt

Verschaff dir Klarheit

Mythos Nr.1: Spinat macht stark

Ein Forscherteam von der Rutgers-Uni in New Jersey hat das angebliche Power-Gemüse ganz genau analysiert und das Ergebis wird die Fitnessfreaks und Pumper freuen. Denn Spinat macht wirklich stark! Das grüne Gemüse enthält ein Pflanzenhormon, das den menschlichen Steroiden sehr ähnlich ist und somit zum Muskelaufbau beiträgt. Ein Versuch zeigte, dass die mit Spinat versorgten Muskelzellen um 20  Prozent schneller wachsen. Der einzige Haken an der Sache: Um diese Wirkung zu erzielen, müsstest du einen Kilo Spinat essen - und das täglich. Nimm dir ein Beispiel an Popeye! 


Mythos NR.2: Spinat Macht Klüger

Forscher des Rush University Medical Center fanden heraus, dass Menschen, die täglich ein oder zwei Portionen Spinat essen bessere kognitive Fähigkeiten haben. Demnach soll Spinat das Gehirn um unglaubliche 11 Jahre verjüngen. 

Mythos Nr.3: Spinat enthält viel Eisen 

Dass Spinat als bester Eisenlieferant überhaupt gilt ist ein Irrtum. Das Gemüse enthält zwar nicht wenig Eisen, aber bei Weitem nicht so viel wie andere Gemüsesorten. Linsen haben beispielsweise einen doppelt so hohen Eisengehalt wie Spinat. 

Mythos Nr.4: Spinat soll man nicht aufwärmen

Aufgewärmter Spinat ist für Erwachsene vollkomen unbedenklich. Kleinkinder sollten ihn allerdings nicht essen. Spinat enthält viel Nitrat. Wird Spinat lange aufbewahrt, verandelt sich das Nitrat in Nitrit. Dieser Stoff ist in großen Mengen krebserregend. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du ihn lieber gleich aufessen.

Mythos Nr.5: Kartoffeln gegen Spinatflecken

Aber ja! Damit Spinatflecken aus der Kleidung schnell wieder verschwinden, solltest du sie mit rohen Kartoffelscheiben einreiben. Kurz einwirken lassen und danach mit Wasser ausspülen.


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