So sieht die Zukunft aus

APA | BUNDESHEER | PETER LECHNER

Arnie kritisiert Trump beim Klimagipfel

Derzeit findet die UNO-Klimakonferenz im polnischen Kattwitz statt. Im Saal sitzen wichtige Menschen, die etwas bewegen können. Unter ihnen Bundespräsident Van der Bellen, und dieser hat Unterstützung mitgebracht: Arnold Schwarzenegger. Bei Van der Bellens Rede übergibt er nach kurzer Zeit das Mikrofon an Arnie weiter. Dann folgt ein "Pep-Talk" für mehr Engagement für den Klimaschutz.

Arnie: Trump ist „meschugge“ 

Er spricht davon, dass nicht die gesamten USA aus dem Klimavertrag ausgestiegen seien und von einem Anführer, der "meschugge" und "ein wenig hintennach" ist:

So sieht die Zukunft aus

Der IPCC-Bericht ist da. Dieser sagt klipp und klar: um die Erderwärmung steht es schlimmer als gedacht. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann verfehlen wir das 1,5 Grad-Ziel mit dem Jahr 2030. Und das hat gravierende Folgen! Folgen für die jeder einzelne  von uns verantwortlich ist. Folgen, die wir verhindern können, wenn wir jetzt handeln!

"Die kommenden Jahre sind vermutlich die wichtigsten in der Menschheitsgeschichte",  so die IPCC-Wissenschaftlerin Debra Roberts. 

IPCC-Sonderbericht 

Der IPCC –"Intergovernmental Panel on Climate Change", bei uns auch "Weltklimarat" – wurde 1988 gegründet, um für die Politik wissenschaftliche Erkenntnisse der Forschung zum Klimawandel zusammenzufassen. Auf 400 Seiten stützt sich der IPCC-Bericht – einer der aufwendigsten wissenschaftlichen Berichte – auf rund 6.000 aktuelle wissenschaftliche Beiträge. 91 Hauptautoren und -autorinnen haben daran gearbeitet, sowie 133 weitere ForscherInnen.

Was passieren wird,

wenn wir nichts ändern und die 1,5-Grad-Grenze überschreiten? "Wir sehen derzeit bereits die Konsequenzen von einem Grad Erderwärmung wie mehr Extremwetter, steigende Meeresspiegel, schwindendes arktisches Meereis und andere Veränderungen“, sagte der Co-Vorsitzende einer IPCC-Arbeitsgruppe Panmao Zhai. Hier kann man sich ausrechnen, was bei einer weiteren Steigerung passiert. Lang anhaltende und nicht mehr umkehrbare Veränderungen sind die Folge – wie etwa der Verlust von Ökosystemen – Korallenriffe werden zur Gänze zerstört. Verlust von Landflächen, durch eindringendes Meerwasser.


Was müssen wir tun,

damit wir unter der 1,5-Grad-Grenze bleiben?

Bis zur Jahrhundertmitte müssen wir:

"Der Sonderbericht sendet ein klares Signal an die Politik: Jetzt handeln, es ist fast schon zu spät.", so Niklas Höhne, Leiter des New Climate Institute und Professor für Klimaschutz, von der Universität Wageningen in den Niederlanden. Doch die Experten sind sich einig – das 1,5-Grad-Ziel ist "technisch und wirtschaftlichmöglich".

Verkleinere deinen CO2-Fußabdruck

  1. Fahre mit dem Rad | Car-Sharing
    Vergleich: fährst du mit dem Auto eine Strecke von 100km, verursachst du durschnittlich 1.4 Kilogramm CO2 – fährst du dagegen mit dem Bus/Bahn, sind es 320 – 750 Gramm. Je nachdem, wie viele Personen natürlich mit dabei sind.

  2. Iss weniger Fleisch 
    Verzichten wir öfters auf Fleisch, würden wir damit Tonnen an CO2 einsparen. Denn aufgrund der Weidehaltung von Tieren werden weltweit Grünflächen abgeholzt. Für die haltung selbst, sowie für den Anabu der Futtermittel wie Soja.

  3. Kaufe regional und saisonal
    Vermeide importierte Lebensmittel, die einen langen Transportweg hinter sich bringen muss.

  4. Vermeide Fernreisen
    Fliegst du 100 Kilometer, fallen 2,4 Kilogramm CO2 an. Ein Kurzstreckenflug mit 100 Personen verursacht demnach 2,4 Tonnen CO2.

  5. Spare zuhause Energie
    Ziehe die Stecker bei Geräten, anstatt sie auf Standby zu stellen. Benutze Energiesparlampen oder LEDs. Und fülle die Spül- und Waschmaschine komplett, bei jeden Waschgang.

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