Security im Kindergarten

Nach Drohungen und Beschimpfungen

Security schützt Personal


Die Situation in den steirischen Kindergärten- und Krippen ist mehr als angespannt - jetzt nimmt das Ganze aber Ausmaße an, die nicht mehr schön sind. In einigen Kindergärten gibts mittlerweile sogar Security-Personal, um die Mitarbeiter zu schützen.

Die Nerven liegen blank.

Allein beim größten privaten Kindergartenbetreiber Wiki in Graz sind fünf Gruppen zugemacht und acht von Ganztags- auf Halbtagsbetreuung umgestellt worden. Deshalb ist es im Vorfeld zu "massiven Beschimpfungen" von Elternseite gekommen - vor allem an den Grazer Standorten, an denen es zu Schließungen gekommen ist, sagt Christian Leitner (Wiki-Geschäftsführung) gegenüber der Kleinen Zeitung.

Zum Schutz des Kindergartenpersonals hat Wiki an fünf Standorten Security eingestellt. Anlass zum Einschreiten hats gestern zum Start ins neue Kindergartenjahr (12.09.2022) zum Glück keinen gegeben, aber abgezogen werden die Sicherheitsleute vorsichtshalber noch nicht.

Wie gehts jetzt weiter?

Laut Stadt Graz gäbe es noch ein paar Restplätze in den städtischen Kindergärten. Am Donnerstag (15.09.2022) wird sich ein Sonderlandtag mit der brisanten Situation in den Kindergärten beschäftigen und am Freitag (16.09.2022) ist eine Elterndemo in der Landeshauptstadt angekündigt.