Schulbus von Zug erfasst

FF Köppling

Lenker übersah Rotlicht

Unfall an unbeschrankten Bahnübergang

Am Montag den 17. September stießen an einem unbeschrankten Bahnübergang in Köppling ein Schulbus und ein Zug zusammen. Zu diesem Zeitpunkt waren zum Glück keine Kinder im Bus. Der Lenker wurde vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. 

Laut Polizei Söding, dürfte der 49-jährige Lenker das Rotlich übersehen haben. Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt. 


Auf diesen GKB-Eisenbahnkreuzungen ist es in den letzten Jahren zu Unfällen gekommen

Auf dem Schienennetz der Graz-Köflacher-Bahn (gesamt 112 Kilometer) in der Weststeiermark haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach Kollisionen zwischen Autos und Zügen ereignet. Beim schwersten Unfall starben 2014 vier Personen. An der Kreuzung in Graz-Wetzelsdorf, an der am Dienstag ein Linienbus gegen eine Garnitur prallte, wurden 2017 zwei Polizisten in ihrem Auto vom Zug erfasst und verletzt.

18. September 2018
Gegen 08.00 Uhr kollidierte ein Zug mit einem Linienbus in Graz im Bereich Heuberggasse/Grottenhofstraße auf einem Bahnübergang. Mindestens ein Leben hat der Unfall gekostet. Dabei soll es sich um die 34-jährige Lenkerin des Busses handeln. 11 weitere Personen wurden verletzt, 8 davon schwer. Im Zug - der nach dem Zusammenprall entgleist ist - gab es laut ersten Informationen keine Verletzten.

20. August 2018: 
Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Lieboch-Schadendorf (Bezirk Graz-Umgebung) stieß ein Auto mit Schweizer Kennzeichen mit einer GKB-Garnitur zusammen. Beide Pkw-Insassen wurden verletzt. Der Lokführer hatte Warnsignale abgesetzt und eine Schnellbremsung eingeleitet.

14. August 2018:
Ein 57-jähriger Weststeirer wollte mit seinem PKW einen unbeschrankten GKB-Bahnübergang in Söding-St. Johann überqueren.  Das Auto wurde von einer Zuggarnitur erfasst. Der Lenker und die Beifahrerin – 27-jährige Tochter – wurden schwer verletzt. Tragischerweise erlag die Tochter Tage danach den Verletzungen.

21. Jänner 2017: 
Ein Streifenwagen auf dem Weg zu einem Einsatz kollidierte auf dem durch eine Lichtsignalanlage gesicherten Übergang in der Grottenhofstraße in Graz-Wetzelsdorf bei Dunkelheit mit einem Personenzug. Der Lenker kam mit leichten Verletzungen davon, seine Kollegin auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt.

23. Dezember 2015: 
Ein Pkw-Lenker missachtete in Voitsberg die roten Ampeln vor dem Bahnübergang, worauf sein Auto von einem Triebwagen erfasst wurde. Der 32-Jährige wurde nur leicht verletzt, die Feuerwehr sprach von einem Weihnachtswunder.

11. August 2015: 
In Schadendorf wurde ein Pkw von einem Zug erfasst, der 20 Jahre alter Lenker wurde schwer verletzt.

23. Juni 2014: 
Der Lenker eines Kastenwagens bog in Muttendorf (Bezirk Graz-Umgebung) unvermittelt im rechten Winkel auf die Kreuzung mit der fast parallel zur Gemeindestraße verlaufenden Bahntrasse ein. Der Übergang war mit einer Stopptafel gesichert. Bei der Kollision mit einem Zug wurde er schwer verletzt.

9. April 2014: 
Ein Weststeirer übersah in Kleinsöding einen Zug, der seinen Pkw auf dem Übergang rammte. Der Autofahrer wurde verletzt.

12. Februar 2014: 
Auf einem mit Stopptafel und Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang in Hollenegg (Bezirk Deutschlandsberg) wurde ein mit vier Personen besetzter SUV von einem Triebwagen erfasst und zur Seite geschleudert. Alle Insassen des Autos - zwei Männer und zwei Frauen starben. Der Unfall ereignete sich auf einem geraden, gut überblickbaren Streckenabschnitt.

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