Schlepper schoss auf Steirer

Bundesheer

Assistenzsoldat an der Grenze zu Ungarn

Lenker ignorierte Anhalteversuch


Am 17. Jänner 2022 ist auf einen steirischen Assistenzsoldaten an der österreich-ungarischen Staatsgrenze im Burgenland geschossen worden. 

Eine Heerespatrouille ist gerade im Bereich des Grenzübergangs Bildein unterwegs gewesen. Dort ist ihnen ein verdächtiger Kastenwagen mit ungarischem Kennzeichen aufgefallen. Nach der Kontrolle des Wagens, hat er eine Sperre durchbrochen. Ein Soldat hat sich dabei mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen müssen.

Den ersten Anhalteversuch hat der Lenker des Wagens komplett ignoriert. Die Soldaten im Einsatz haben also die Verfolgung des Kastenwagens aufgenommen. Nach kurzer Zeit schon hat die Verfolgung dann ein Ende genommen. Zwölf Flüchtlinge und zwei mutmaßliche Schlepper sind auf einem Feldweg aus dem Wagen gesprungen.

Einer der beiden Schlepper ist noch vor Ort festgenommen worden, der andere ist zurück nach Ungarn geflohen. Ein Soldat hat den Flüchtigen zu Fuß weiterverfolgt. Auf ungarischem Boden hat er dann zwei Schüsse auf den Soldaten, der zum Glück unverletzt geblieben ist, abgegeben. Bei dem Soldaten handelt es sich um einen Wachtmeister des Jägerbataillons 17 aus Straß. Die anderen beteiligten Soldaten sind ebenso aus dieser Kompanie.

Schlepper gefasst

Nach der Großfahndung auf beiden Seiten, ist der gesuchte Schlepper am 19. Jänner in Körmend, Ungarn. Die Polizei hat ihn bei einer Auto-Kontrolle mit zwei weiteren Männern entdeckt. Alle drei sind in Gewahrsam genommen worden. 

Tags