„Schattenkanzler“

Das Wort des Jahres 2021

Österreichisches Wort des Jahres


Gesamt 11.483 Stimmen hat es bei der Wahl des österreichischen Worts des Jahres gegeben. Auf Platz eins mit 2104 Stimmen hat es „Schattenkanzler“ geschafft. Knapp dahinter mit 2092 Stimmen kommen liegen „3G“ und „Ninja Pass“ auf dem zweiten Platz.

Unwort des Jahres

Für das Unwort des Jahres hat es 11.111 Stimmen gegeben und mit 2361 Stimmen hat „Querdenker“ den ersten Platz gemacht. Als Querdenker werden jene Menschen bezeichnet, die unkonventionell denken. Dieses Jahr dreht es sich allerdings überwiegend um „Corona-Leugner“, „Impfverweigerer“ und „Verschwörungstheoretiker“. 

Auf Platz 2 hat es das Wort „Erinnerungslücke“ geschafft. Weshalb Erinnerungslücke? Damit wollte man auf den Umstand, dass sich Finanzminister Blümel bei der Ibiza-Befragung ganze 86-mal nicht mehr „erinnern“ konnte auf sarkastische Art hinweisen.

Jugendwort des Jahres

„Cringe“ ist mit 2000 Stimmen zum Jugendwort des Jahres 2021 gewählt worden. Wer jetzt nicht weiß, was das bedeutet: Es steht für „fremdschämen“ oder „peinlich“.

Spruch des Jahres

Als Spruch des Jahres hat es "Eli, es ist vorbei!" auf Platz 1 geschafft. 4566 Stimmen hat der Spruch bekommen. Es geht dabei um die Aussage von Ex-NEOS-Chef Strolz an Ministerin Elisabeth Köstinger.

Unspruch des Jahres

"Bitte. Kann ich ein Bundesland aufhetzen?" wurde zum Unspruch 2021 gewählt. Das ist eine Aussage aus einem Chat von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, im Jahr 2017 gewesen.

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