Safer Internet Day

Mobbing verlagert sich ins Internet

Am 5. Februar steht ganz im Zeichen der Gefahren und der Sicherheit im Internet. Die Zahlen im Bereich der Kriminalität im Netz steigen leider immer weiter an.

Es passiert am Schulhof, in der Klasse und auch im Internet. Die Rede ist von Mobbing. Jedes dritte steirische Volksschulkind ist bereits in der „Opferrolle“ gewesen. Und je älter die Kinder werden, desto mehr verlagert sich das „Mobbing“ ins Internet und wird zum Cyber-Mobbing. Daniela Grabovac von der Antidiskriminierungsstelle:

mobbing verlagert sich ins Internet

In vielen Schulen gibt’s deshalb Workshops zu Themen wie Datenschutz, Online-Shopping oder auch Cybermobbing. Laut einer Umfrage der steirischen Arbeiterkammer sind oder waren fast zwei Drittel der Schüler schon mal von Mobbing betroffen. Laut der Anti-Diskriminierungsstelle-Steiermark verlagert sich das Mobbing aber immer mehr ins Internet. Die Leiterin Daniela Grabovac weiß auch woran das liegen könnte. 

Verhaltenstipps für Eltern

Außerdem rät Grabovac allen „Opfern“, sofort mit jemandem – am besten mit den Eltern – zu reden. Den Eltern rät sie, ihr Kind genau im Auge zu haben, ob vielleicht etwas nicht stimmen könnte. Oft wollen die Kids aber gar nicht darüber sprechen, weil sie sich schämen. Deshalb rät sie, die Kinder eher zu oft fragen, wie es ihnen geht, also zu wenig. 


Campusradio für mehr Aufmerksamkeit

Wir haben mit Johannes Dorfinger, Lehrer am WIKU Graz gefragt, was die Lehrer an der Schule gegen Cybermobbing machen:


Nicht schweigen

Auch für direkt betroffene Schüler hat Johannes Dorfinger Tipps:

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