Ruine Gösting

Clemens Stockner, CC BY-SA 4.0

Bald wieder zugänglich

Stadt Graz pachtet die Ruine


Jetzt ist es fix! Die Ruine Gösting in Graz ist gerettet! Seit dem Tod der ehemaligen Pächterin war die Burgtaverne geschlossen und weil bereits Mauerteile herabgestürzt sind, musste das ganze Areal Ende 2020 aus Sicherheitsgründen sogar gesperrt werden. Lange wurde nach einer Lösung für die schöne Ruine gesucht. Verkaufen wollte der Burgherr aber nicht, deshalb haben sie sich auf eine Pacht geeinigt.

„Es ist gelungen, die Zugänglichkeit zur Ruine für die nächsten Jahrzehnte zu sichern“, so der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

Die Stadt Graz zahlt einen jährlichen Pachtzins von 40.000 Euro und hat ebenso ein Vorkaufsrecht. Laut Vertrag ist die Pacht erst nach 50 Jahren kündbar.


(c) Clemens Stockner, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sicherungsarbeiten & Gastronomie

Damit man auf der Ruine wieder eine Gastronomie betreiben kann, ist die Erschließung mit Wasser, Kanal und Strom nötig. Abgesehen von diesen Kosten, muss die Ruine auch erstmal wieder begehbar gemacht werden. Die Sicherheitsarbeiten plus die Arbeiten für die Gastronomie werden etwa 850.000 Euro kosten. 

Zusätzlich wird es Kooperationen mit dem Zeughaus und dem Kindermuseum geben. Ritter-Spielplatz für Kinder, Ritterfest, Ritteressen, geführte Vollmondwanderungen und mehr könnte es in Zukunft auf der Ruine Gösting geben.

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