Regierung sperrt Schulen zu

Oberstufen und Unterstufen betroffen

Schulschließungen ab montag

Die Regierung hat nach intensiven Verhandlungen mit den Sozialpartnern am Mittwoch Abend bekannt gegeben, dass die Oberstufen in Österreich ab Montag bis inklusive Ostern geschlossen bleiben. Am Mittwoch werden die Unterstufen und die Kindergärten auf Betreuung umgestellt. Alle Kinder unter 14 Jahren, die zuhause betreut werden können, sollen zuhause bleiben. Wo das nicht möglich ist, dürfen die Kinder weiter in die Schulen. Wichtig: Die Kinder sollen zur Betreuung keineswegs zu den Großeltern oder Menschen mit Vorerkrankung gebracht werden, da diese genau die gefährdete Gruppe des Virus sind. 

Grund für die weiteren Maßnahmen sind die drastischen Schutzmaßnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus. Die Schließung der Schulen solle die sozialen Kontakte möglichst reduzieren, so Bundeskanzler Kurz in der Pressekonferenz. 

Unterricht geht Online weiter

Bildungsminister Heinz Fassmann wolle den Unterricht ohne persönlichen Kontakt weitergehen lassen. Der Unterrichtsstoff solle über online Kanäle weitergegeben werden. Für die Maturanten stehe eine Lösung noch aus, für sie sei es ein entscheidendes Jahr in ihrem Leben.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober:

Kinder sind zwar keine Risikogruppe, aber sie sind besondere Multiplikatoren für Viren. Die Schulschließung trägt dazu bei, Corona einzudämmen.

Sozialpartner mit an Bord

Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer tragen die Maßnahmen der Regierung vollumfänglich und solidarisch mit und haben ihre volle Unterstützung angekündigt. Auch das Rote Kreuz unterstützt die Maßnahmen und ist sich sicher, dass diese Maßnahme dazu beiträgt in Österreich Leben zu retten. Tausende Leben zu retten, seien diese Maßnahmen alle Mal wert, so Gerry Foitik vom Roten Kreuz.

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