Radoffensive Graz 2030

diese Radverbindungen sollen kommen

Graz will in Die „championsleague“ der Radhauptstädte


Mit der Radoffensive Graz 2030 will die Landeshauptstadt dort anschließen, wo sie sich bereits Anfang der 1980er-Jahre einen Namen gemacht hat: Als Vorreiterin in Sachen sanfte Mobilität. Graz soll wieder eine Radhauptstadt werden. Mit der Beschlussfassung für das 100-Millionen-Euro-Budget ist das – zumindest finanziell – bereits gelungen. Ab dem 13. September starten die Bauarbeiten in der Puchstraße!

Die ersten sieben Schritte

  1. Hauptbahnhof - Geidorfplatz (Hauptroute)
  2. Andritz - Geidorf
  3. Sonnenfelsplatz - Griesplatz
  4. St. Peter - Raaba/Grambach
  5. Liebenau - Gössendorf
  6. Rudersdorfer- und Puchstraße, Hergottwiesgasse
  7. Straßganger Straße

Ein "Radverkehrs-Legionär" hilft

Mit dem Brüsseler Städteplaner und Architekten Stefan Bendiks haben Stadt Graz und Land Steiermark einen international gefragten Radverkehrs-Experten als „Masterplaner“ engagiert. Sein Büro hat die Gesamtkoordination der sechs lokalen Sektorenplaner übernommen und ist verantwortlich für die übergeordnete Netz- und Systemplanung. In Summe waren und sind mehr als 50 Expertinnen und Experten mit der Erarbeitung des Masterplans befasst.

Bendiks plädiert dafür, Radverkehr nicht nur als reinen Selbstzweck bzw. isoliert zu betrachten: „Die Verlagerung von einem Teil des motorisierten Individualverkehrs auf das Fahrrad hat im Zuge eines nachhaltigen Mobilitätswandels jede Menge positive Auswirkungen auf die Entwicklung urbaner Räume. Es entstehen neue Begegnungs- und Verweilzonen sowie zusätzlicher Grünraum. Zugleich sinken der Lärmpegel und die Abgasbelastung – in Summe kann eine Stadt wie Graz durch eine solche Offensive noch attraktiver werden und an Lebensqualität gewinnen.“

Radwege-Infrastruktur – Bestand
bestehende Radwege-Infrastruktur (neben verkehrsberuhigten Nebenstraßen)

Projekte der Radoffensive bis 2030

 Konkrete Planungen, umsetzbar bis 2030

Vervollständigung des Gesamtnetzes nach 2030
Weiterführende Routenplanungen zur Ausschöpfung des vollen Potenzials

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