Radarwarner & Laserblocker

BY-SA 4.0

Ist das erlaubt?

Montag, 25. September | 4.30 Uhr | Dürnstein, Steiermark

Ein Unbekannter schoss mehrere Male mit einer Pistole – Kaliber neun Millimeter – auf ein Radar, am Rande der B317 in Dürnstein. Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Das Messgerät wurde durchlöchert, auch die Lärmschutzwand, ein Blumenkasten und eine Hausmauer wurden getroffen. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren. 

Woher kommt dieser Hass gegen Blitzer? Eigentlich sollen Radarfallen helfen. Sie schrecken Raser ab und sorgen mit dafür, dass wir sicher von A nach B kommen. Viele jedoch halten die Geschwindigkeitsmessgeräte für Abzocke und gehen bereits mit Radarwarner und Laserblocker dagegen vor:


Radarwarner und Laserblocker

Diese Geräte sollen Autofahrer vor Blitzern warnen. Erlaubt sind sie jedoch nicht. Die Polizei in Niederösterreich führt eine Statistik und alleine in diesem Jahr sind bereits 146 solcher Geräte beschlagnahmt worden.

Auch in der Steiermark ist die Polizei wachsam und rät von der Verwendung solcher Geräte ab.

Der Radarwarner 


Er misst die Strahlung von Radarkästen und warnt den Fahrzeuglenker mit einem immer lauter und schneller werdenden Signal. 


Der Laserblocker


Er sendet ein Störsignal aus, das eine Geschwindigkeitsmessung der Polizei mit einer Laserpistole verhindert.

Verboten und teuer

Der Kauf und Einbau solcher Geräte kostet mehr als 2.000 Euro. Wenn du mit so einem Gerät erwischt wirst, droht dir eine Strafe von bis zu 5.000 Euro. Außerdem kann dich die Polizei an der Weiterfahrt hindern, bis das Gerät ausgebaut ist. Strafbar sind übrigens sowohl Fahrzeuglenker als auch der Zulassungsbesitzer. 

Unser Tipp

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