Predigtstuhl des Teufels

Lost Places

Lost Place - Predigtstuhl des Teufels


Außergewöhnliche Ausflugstipps und Entdeckungsreisen mit den Buchautoren Georg Lux und Helmuth Weichselbraun. Diesmal geht’s zum mysteriösen Predigtstuhl des Teufels. 

Mysteriöse Zeichen am Teufelspredigtstuhl bei Reichenfels geben seit Jahrhunderten Rätsel auf. Die Wegweiser fremder Schatzsucher sind bis heute nicht entschlüsselt. Sie erinnern zum Teil an ägyptische Hieroglyphen. Bei einigen Darstellungen könnte es sich, wie Experten vermuten, um Orientierungshilfen handeln, bei anderen um sogenannte Kult- und Heilszeichen. Während etwa das Radkreuz wohl einen spirituellen Hintergrund hat, sind andere Gravuren wie die gekreuzten Hacken gleich daneben eindeutig dem Bergbau zuzuordnen.



Das passt. Der Teufelspredigtstuhl liegt direkt am Weg in die Sommerau an der Landesgrenze zwischen der Steiermark und Kärnten. In dem abgelegenen Gebiet dürfte schon um das Jahr 1000 hier nach Gold geschürft worden sein. Aus dieser Zeit soll die von den Knappen erbaute und 1236 erstmals urkundlich erwähnte Kirche stammen. Das romanische Gotteshaus mit dem mächtigen Chorturm ist dem Heiligen Oswald geweiht und heute der letzte Zeuge des geschäftigen Treibens im Mittelalter.

Der frei zugängliche Teufelspredigstuhl befindet sich direkt neben der Sommerauer Straße, zirka 4 Kilometer nachdem man Reichenfels in Richtung Sommerau verlassen hat.



Mehr Lost Places findet ihr auf der Facebookseite der Autoren und in den Büchern der beiden:

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