Pilotprojekt „Lollipop-Tests“

Screenshot / lollipoptest.at

Tests starten in 10 Grazer Kindergärten

Drei wöchige Pilotphase


Am 25. August haben die Bildungs- und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und Stadrat Kurt Hohensinner die Maßnahmen für einen guten Start in den Kindergarten bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Eine dieser Maßnahmen ist der Einsatz von „Lollipop-Antigen-Schnelltests“. Im ersten Schritt werden diese Tests als Pilotprojekt an 10 Grazer Kindergärten getestet. Die Testphase wird drei Wochen dauern und sieht vor, dass die Kinder zwei Mal pro Woche (z.B. Montag / Donnerstag) mit diesen Lollipop-Tests auf das Coronavirus getestet werden. Die Testungen selbst werden von den Mitarbeitern durchgeführt. Die Eltern der Kinder werden in der ersten Betreuungswoche darüber informiert und können dann entscheiden, ob ihre Kinder teilnehmen dürfen oder nicht. 

„In den vergangenen Wochen haben wir viele positive Schritte setzen können und ein großer Teil an Normalität ist wieder in unser Leben zurückgekehrt. Dieses Bild ist aber auch trügerisch. Wir haben die Pandemie noch nicht hinter uns gelassen. Ganz im Gegenteil: Die Zahlen gehen derzeit leider stetig nach oben. Gerade für unsere Kinderbetreuungseinrichtungen bringt diese Situation neue Gefahren", so Bogner-Strauß.

Stadt Graz schickt Tests an Eltern aus

Zusätzlich schickt die Stadt Graz allen Eltern, deren Kinder eine Krippe oder Kindergarten besuchen oder von Tagesmüttern betreut werden, einen Lollipop-Antigen-Schnelltest nach Hause. Versendet werden sie am 3. September. „Ich bin selbst Familienvater mit zwei Kindern in Betreuungseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund ist es mir ein großes Anliegen, dass wir sowohl für die Eltern als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein gutes und sicheres Gefühl für den Start schaffen. Mit diesen beiden Aktionen schnüren wir ein sehr gutes Paket für die ersten Betreuungswochen“, so Kurt Hohensinner.


(c) Screenshot / lollipoptest.at

3G-Regel und Hygienemaßnahmen

Neben den beiden neuen Aktionen wird es von Seiten des Landes wieder klare Vorgaben für alle Kinderbetreuungseinrichtungen geben. Diese werden neben den bekannten Hygieneempfehlungen und den angepassten Leitfäden auch eine neue Verordnung enthalten.

Konkret bedeutet das die Anwendung der 3G-Regelung auch für das Personal der Einrichtungen sowie externe Personen (IZB-Teams, 1:1 Betreuung, Praktikanten). Als Nachweis gelten die schon bekannten Testmöglichkeiten mit ihrer jeweiligen Gültigkeitsdauer. Bei ungeimpften Personen muss zumindest einmal die Woche ein PCR-Test durchgeführt werden. Werden diese Nachweise nicht erbracht, gilt für den gesamten Aufenthalt in der Einrichtung die Verpflichtung zum Tragen einer Maske, auch im Umgang mit den Kindern. Eltern müssen unabhängig von ihrem Impfstatuts beim Betreten der Einrichtung immer eine Maske tragen.

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