„Pickerl-Untersuchung"

Was sich alles ändert

Am 20. Mai treten Änderungen bei der "Pickerl-Untersuchung" in Kraft. Damit du alles richtig machst, haben wir die geänderten Bestimmungen hier für dich aufgelistet:

Das ist alles neu


TOLERANZZEITRAUM

  1. Sämtliche Lkw-Fahrzeuge dürfen bereits drei Monate vor Ablauf des Pickerls zur §57a-Begutachtung – die Überziehungsfrist entfällt dafür. Darunter fallen z.B. Taxis, Rettungsfahrzeuge, Krankentransporte, jegliche Kleintransporter und Fiskal-Lastkraftwagen.

  2. Liegt das Begutachtungsdatum dieser Fahrzeugklassen zwischen Jännder und Mai 2018, gilt die aktuelle Regelung.

  3. Für alle anderen Fahrzeuge, wie Pkw, Motorräder, Mopedautos, Traktoren bis 40km/h, Quads und Anhänger bis 3.5 Tonnen gibt es keine Änderungen für den Toleranzzeitraum. Wie zuvor liegt dieser bei einem Monat vor und vier Monaten nach dem Prüfmonat.

Schwere Mängel 

  1. Wurden bei der Begutachtung schwere Mängel festgestellt, dürfen Fahrzeuge nur mehr zwei Monate ab Überprüfung genutzt werden. Die Frist auf der Plakette darf nicht überzogen werden – inklusive der Toleranzfristen. Dennoch ist die Weiterbenutzung, wie bisher, nur bis zur nächsten Werkstatt erlaubt!

  2. Die Behörde kann bei "Gefahr in Verzug" die Zulassung umgehend aufheben, die Kennzeichen müssen abgegeben werden. 


Überprüfungen 

  1. Umweltverträglichkeit neuerer Fahrzeuge – bei erstmaliger Zulassung ab dem 1. Jänner 2006 wird die Abgasmessung am Endrohr durch eine Computerdiagnose ersetzt.

  2. Die grünen Plaketten werden abgeschafft. Die derzeit noch vorhandenen werden aufgebraucht. Danach gibt es nur noch weiße Plaketten (außer für historische Fahrzeuge – diese bekommen rote Plaketten).

  3. Für historische Fahrzeuge werden die Prüfvorschriften verschärft. Im Fokus steht dabei der Zustand des Fahrzeuges und die Einhaltung der Fahreinschränkungen.




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