Ostern in der Steiermark

Brauchtum und Tradition

Ostern ganz steirisch

Zu Ostern ist in der Steiermark ganz schön was los. Welche Bräuche und Traditionen es gibt, erfährst du hier:

Ratschen

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag läuten keine Kirchenglocke. Deswegen steht  der Karwoche ein Holzinstrument im Mittelpunkt, die sogenannte Ratsche. Drei Tage lang schweigen die Kirchenglocken und Kinder ziehen von Ort zu Ort mit ihren Ratschen und sagen Sprüche auf. Das Ratschen zählt zum immateriellen Kulturerbe und ist ab dem 18. Jahrhundert entstanden. Bis zum Karsamstag dürfen die Kinder und Jugendlichen mit den Ratschen umherziehen und Süßigkeiten  oder Münzen einsammeln, danach erklingen die Kirchenglocken wieder.

Weihfeuer-Tragen

Nach den Ratschen gibt's am Karsamstag das Weihfeuer-Tragen.  In der Kirche wird das Feuer geweiht und anschließend von Jugendlichen von Haus zu Haus getragen. Das Feuer glost in trockenen Pilzen, die im Wald gesucht werden – diese Pilze werden in Behälter gesteckt und rauchen darin weiter. Das Weihfeuer,  das dadurch entsteht, soll Schaden abhalten und immer Licht und Wärme für das Haus bringen.

Fleischweihe

Am Karsamstag findet nach der Fleischweihe endlich die Fresskalation statt. Bei der Fleischweihe werden und reich gefüllte Weidenkörbe zur Kirche getragen und der leckere Inhalt wird gesegnet. Osterbrot, Osterschicken und die bunten Ostereier dürfen dabei in keinem Körbchen fehlen. 

Osterfeuer

Auch das traditionelle Osterfeuer am  Karsamstag darf man sich nicht entgehen lassen. Früher symbolisierten die Flammen das  Erlöschen des Alten und die Wiedergeburt des Neuen. In vielen steirischen Orten werden Osterfeuer entzunden. 

Ostereier

Im christlichen Glauben symbolisieren die Ostereier Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Was an Ostern keineswegs fehlen darf ist das Eierpecken. Das Geheimnis ist es, das gegnerische Ei in einem möglichst schrägen Winkel zu treffen.  Also wenn es dir gelingt, das Ei des anderen auf der Seite zu treffen, habst du den Sieg so gut wie in der Tasche.

Quelle: Tourismusportal Steiermark

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