Osterfeuer

Vorschriften für die Steiermark

Wenn du ein Osterfeuer entzünden möchtest, dann solltest du dich unbedingt vorab informieren, ob das in deiner Gemeinde erlaubt ist. Sonst musst du mit saftigen Strafen rechnen! 

ZEITFENSTER FÜR DAS OSTERFEUER

Das Osterfeuer am Karsamstag (20. April 2019) ist ein sogenanntes "Brauchtumsfeuer", dieses darf im Zeitraum von 15 Uhr des Karsamstags bis 3 Uhr früh am Ostersonntag entzündet werden. In bestimmten Ortschaften, so auch in Graz, gibt es aber ein ausnahmsloses Verbot von Brauchtumsfeuern. 

EINSCHRÄNKUNGEN & vERBOTE

Eine Verordnung regelt die Einschränkungen für Gemeinden je nach Feinstaub- und Ozonbelastung – das Bundes-Lufreinhaltegesetz bildet dafür die Grundlage. So gibt es besonders auch für umliegende Gemeinden der Bezirke Graz-Umgebung oder Leibnitz Einschränkungen. Hier darf nur ein Feuer entfacht werden, welches dann die Gemeinde veranstaltet. Eventuell mithilfe eines Vereines oder einer Organisation. Diese zeigt das Brauchtumsfeuer bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft an.

Gehe immer auf Nummer sicher und informiere dich: www.abfallwirtschaft.steiermark.at. Hier sind alle Gemeinden gelistet, die nur ein Feuer entzünden dürfen. In den anderen Gemeinden dürfen Brauchtumsfeuer auch von Privatpersonen entzündet werden. Aber auch heir gibt es Vorschriften.


welche strafen sind zu erwarten

Verbrennst du nicht geeignetes Material, erwarten dich Strafen bis zu €3.630, verbrennst du sogar Abfall, musst du mit Strafen bis zu €41.200,- rechnen.

Wie kommen solche Strafen zustande?

Je nachdem ob es ein Landes- oder Bundesgesetz ist, beschließt der Landtag oder der Nationalrat die maximale Höhe aller Strafen. Oft beraten Experten in verschiedenen Ausschüssen darüber, welche Strafe für welches Vergehen angemessen ist. Unter anderem werden da Dinge, wie die Gefährdung von anderen oder der Umwelt berücksichtigt.

Die tatsächlichen Strafen können aber für das ein und dasselbe Vergehen unterschiedlich ausfallen. Die Bemessung der genauen Strafe wird von der Verwaltungsstrafbehörde durchgeführt. Die wiegt unter anderem den Schaden an sich ab, der durch die Tat entstanden ist, die Beschädigung Interessen anderer und gleichzeitig berücksichtig sie Erschwernis- und Milderungsgründe sowie die Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse des Beschuldigten.

Vereinfacht: Jemand mit einem geringen Einkommen, der zum ersten Mal ein Osterfeuer anzündet und sich so strafbar macht, wird eine geringere Strafe bekommen, als jemand, der ein großes Einkommen hat und ein Wiederholungstäter ist.

Das musst du beachten:

Vorab informieren 

Informiere dich bei deiner zuständigen Bezirkshauptmannschaft, damit du dich nicht mit unliebsamen Strafen konfrontiert siehst.

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