Ordnung im Haushalt

Olivia Ruderes/Picwish

Der Aufräumcoach verrät Tipps und Tricks

Die einen sind richtige Monks und sind fast schon fanatisch ordentlich. Die anderen lieben das Chaos. Doch egal welcher Typ du bist: Sich zum Aufräumen zu animieren, ist oft so eine Sache.


Bei uns gibt's die besten Aufräumtipps für dich daheim!

Spielzeug nach Alter sortieren

Diejenigen unter uns, die Kinder haben, kennen das Problem: Wir sammeln und sammeln immer mehr Spielzeug im Haus, und das, obwohl die Kinder vielleicht längst aus dem Alter heraus sind, wo sie mit dem einen oder anderen Teil noch spielen. Unser Tipp: Gewissenhaft aussortieren, was nicht mehr dem Alter der Kinder entspricht (und ja, das tut manchmal weh!) weggeben.

Kleidung sollte luft bekommen

Es macht überhaupt keinen Sinn, unsere Kleidung so im Schrank zu verstauen, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen kann. Denn Kleidung, die wir im Schrank nicht sehen können, vergessen wir zu tragen. Auch hier gilt: Entrümpeln und sich beim Shopping überlegen, ob man wirklich den vierten grauen Pullover oder das dritte Paar Laufschuhe benötigt.  

Ähnliches gehört zusammen

Wollen wir effizient ausmisten, so müssen wir alle Teile einer Kategorie zusammen durchgehen, also z. B. alle Kleidungsstücke oder alle Teile einer Unterkategorie wie "Röcke" auf einen Haufen versammeln. Warum das wichtig ist? Nur so wird uns bewusst, wie viel wir besitzen und wir können uns leichter trennen.

Kleinteile ab in Kisten

Tausende von Legobausteinen fliegen durch das Kinderzimmer? Das ist ja wirklich kein Zustand! Unser Tipp: Die Steine in durchsichtigen Kisten sortieren und ab damit in eine Schublade. So sieht der Nachwuchs immer, womit er gerade bauen möchte.  

Regale über Kopf

Wir haben bereits entrümpelt, aber der Schrank ist immer noch zu klein? Dann sollten wir vielleicht ein zusätzliches Regal auf den Schrank bauen, das zusätzlichen Stauraum bietet. 

Taschen schaffen Ordnung

Taschen sind nicht nur nur oft tagliche Begleiter. Sie sind eigentlich immer und überall praktisch. Am besten immer eine leichte Tragetasche in der Handtasche, der Laptoptasche oder im Auto lagern.

Auf den Zeitpunkt kommt es an

Zum Aufräumen, aber gerade auch zum Entrümpeln brauchen wir einen klaren Kopf. Deswegen sollten wir damit in kleinen Zeitschritten beginnen und uns nicht überfordern. 15 Minuten reichen am Anfang, um aufzuräumen. Danach werden wir sofort bemerken, wie viel sich eigentlich in einer solchen Zeit schaffen lässt. Falls wir uns keine Zeit stellen wollen, können wir uns auch jede Woche eine Schublade vornehmen. Das hilft ungemein.

Nie mit Erinnerungsstücken anfangen

Fangen wir beim Ausmisten immer mit Dingen an, bei denen die Wegwerf-Entscheidung leichter fällt. Das schult unsere Urteilsfähigkeit, wir kommen auch viel schneller voran. Ausmisten geht am besten in dieser Reihenfolge: Kleidung, Bücher, Schriftstücke, Kleinkram, zuletzt Erinnerungsstücke. Das funktioniert am schnellsten. Und: Wir trainieren dabei unsere Fähigkeit, das Gefühl von Erfüllung und Glück zu spüren.

Das ABC der Gewürze

Wer von uns wühlt nicht permanent beim Kochen zwischen den Gewürzen. Und nie ist das Döschen auffindbar, das wir gerade benötigen… Dabei geht es ganz einfach: Wenn wir die Gewürze nach dem Alphabet sortieren, können wir uns langes Suchen ersparen.

Wegwerfen statt Platz suchen

Es geht nicht darum, Dinge besser zu verstauen, damit wir sie nicht mehr sehen. Das wäre nur Verdrängung. Für erfolgreiches Aufräumen müssen wir zuerst Dinge wegwerfen – und dann einen Ort bestimmen für das, was bleibt.



Tipps vom Profi


Olivia Ruderes kommt aus Kapfenberg und ist Aufräumcoach und Ordnungsberaterin. Sie hilft ihren Kunden sowohl vor Ort beim Ordnung schaffen und halten, gibt aber auch in Videos und Workshops online Tipps und Tricks, wie wir das selbst schaffen können. 


Copyright: Olivia Ruderes/Picwish

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