Österreich auf Platz 59

Internetgeschwindigkeit langsam

Europa dominiert


Die österreichische Regierung  setzt sich schon seit langem für eine schnellere Internetverbindung ein. Mit Glasfaser und 5G sollen die unversorgten Gebiete reduziert werden. So gut wie man sich es wünscht es es aber noch nicht, zumindest laut der Breitbanduntersuchung des Vergleichportals cable.co.uk. Westeuropa dominiert zwar beim Breitband-Datendurchsatz, Österreich aber bleibt hinten.

Österreich auf Platz 59

In Österreich liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 38 mbit pro Sekunde und damit landen wir auf Platz 59. Tschechien und Italien haben Platz 60 und 61. Besonders gut in Europa ist Ungarn. Dort liegt die Internetgeschwindigkeit bei 104 mbit pro Sekunde. 

Warum aber ist Österreich so weit hinten? Ganz einfach erklärt: Österreich ist beim mobilen Internet vorne dabei, weil wir früher für viele Mobilfunkanbieter einer Testregion waren, in der alles ausprobiert wurde. Aus diesem Grund gibt es bei uns mehr Basisstation als in manch anderen Ländern. Für die neuen Standards brauchen wir aber 4 und 5G und da müssten die Basisstation auch mit dem Glasfasernetz angebunden werden und die Kosten dafür sind hoch.

Insgesamt wurden 224 Länder und Territorien gemessen. Ein paar kleinere Inseln wurden ungenügender Daten nicht berücksichtigt.  

Durchschnitt steigt weiter an

Grundsätzlich bestätigt cable.co.uk, dass die globale Duchschnittsbandbreite weiterhin deutlich ansteigt. In den vergangen zwei Jahren ist die Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,03 mbit/s (2019) auf 24,83 mbit/s (2020) und jetzt 2021 auf 29,79 mbit/s angestiegen. Bei der ersten Untersuchung im Jahr 2017 waren es gerade einmal 7,4 mbit pro Sekunde.

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