Öl-Pest im Golf von Mexiko

dpa/Christopher Berkey

Öl fließt seit 14 Jahren ins Meer

Das größte Öl-Desaster der Welt?

Im Jahr 2004 wurde durch einen Hurrikan eine Bohrinsel von Taylor Energy im Golf von Mexiko versenkt. Dort sickern seither pro Tag zwischen 36.000 und 83.000 Liter Öl ins Meer. In den letzten 14 Jahren könnte das Gewässer mit bis zu 424 Millionen Litern Öl verpestet worden sein. Das berichtet die Washington Post.

Die wahren Ausmaße des Unfalls waren der Öffentlichkeit lange Zeit nicht bekannt 

Die amerikanischen Behörden wussten laut „Washington Post“ Bescheid, unterschätzten die Menge des ausgetretenen Öls aber drastisch. Die Küstenwache ging von 317 Litern pro Tag aus, Taylor Energy nur von sieben. 

Die amerikanischen Bundesbehörden sind noch immer damit beschäftigt, die Auswirkungen des Lecks auf die Umwelt einzuschätzen. 

Regierungsvertreter rechnen damit, dass die Bohrinsel den Golf von Mexiko noch über Jahrzehnte verpesten wird.


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