Notarzt-Krise

ein weiterer Hubschrauber soll her

ZUSÄTZLICHER RETTUNGSHUBSCHRAUBER IM NACHTBETRIEB


Die Steiermark soll einen weiteren Rettungshubschrauber bekommen. Darüber hat sich heute beim Krisengipfel der neue Landeshauptmann Christopher Drexler gemeinsam mit Experten und Medizinern beraten. Der Grund: In der Notfallversorgung haben sich Lücken aufgetan - Personalmangel und fehlende Nachkommen, die Notfalldienste übernehmen. Durch einen zusätzlichen Rettungshubschrauber sollen diese Lücken nun geschlossen werden. Der Hubschrauber soll vor allem in der Nacht in Betrieb genommen werden. Stationiert werden soll er in Graz. Eine Genehmigung ist aber noch ausstehend. 

Erst im Juni wurde beschlossen, dass Krankenhäuser nur mehr von Montag bis Freitag von jeweils 7 bis 15 Uhr Notärzte zur Verfügung stellen müssen. Ansonsten sind freiberufliche Ärzte im Dienst. Dafür steht ihnen ein Honorar zu. Die Arbeit erfolgt jedoch nicht während der regulieren Dienstzeit im Krankenhaus, sondern in ihrer Freizeit. Pro Stunde soll es 35 bzw. 50 Euro am Wochenende und an Feiertagen geben. Für einen abgeschlossenen Einsatz kommt noch eine Pauschale von 80 Euro dazu. In Graz sind es 40 Euro. All jene, die in Mariazell oder in Rottenmann Dienst machen, erhalten darüber hinaus eine Zulage von 200 Euro. Mit dem neuen Honorar-Modell möchte man vor allem Ärzte, die bereits ein Notfalldiplom besitzen, überzeugen. Man schätzt, dass in der Steiermark rund 1000 Mediziner ein solches im Laufe ihrer Ausbildung einmal gemacht haben. 

Peter Hansak vom Roten Kreuz setzt vor allem auf Tele-Medizin. Dabei spricht ein Arzt via Videotelefonat mit einem Sanitäter oder einem Patienten. Mehr als das erlaubt das aktuelle Sanitätsgesetzt jedoch nicht. Dieser Vorschlag wird jedoch kritisch betrachtet. Dagegen spreche das sogenannte "First Responder System". Dabei werden neben den Rettungskräften auch Ersthelfer alarmiert und übernehmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte den Notfall.

© Land Steiermark/Foto Fischer 

Erst im Juni wurde beschlossen, dass Krankenhäuser nur mehr von Montag bis Freitag von jeweils 7 bis 15 Uhr Notärzte zur Verfügung stellen müssen. Ansonsten sind freiberufliche Ärzte im Dienst. Dafür steht ihnen ein Honorar zu. Die Arbeit erfolgt jedoch nicht während der regulieren Dienstzeit im Krankenhaus, sondern in ihrer Freizeit. Pro Stunde soll es 35 bzw. 50 Euro am Wochenende und an Feiertagen geben. Für einen abgeschlossenen Einsatz kommt noch eine Pauschale von 80 Euro dazu. In Graz sind es 40 Euro. All jene, die in Mariazell oder in Rottenmann Dienst machen, erhalten darüber hinaus eine Zulage von 200 Euro. Mit dem neuen Honorar-Modell möchte man vor allem Ärzte, die bereits ein Notfalldiplom besitzen, überzeugen. Man schätzt, dass in der Steiermark rund 1000 Mediziner ein solches im Laufe ihrer Ausbildung einmal gemacht haben. 

Peter Hansak vom Roten Kreuz setzt vor allem auf Tele-Medizin. Dabei spricht ein Arzt via Videotelefonat mit einem Sanitäter oder einem Patienten. Mehr als das erlaubt das aktuelle Sanitätsgesetzt jedoch nicht. Dieser Vorschlag wird jedoch kritisch betrachtet. Dagegen spreche das sogenannte "First Responder System". Dabei werden neben den Rettungskräften auch Ersthelfer alarmiert und übernehmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte den Notfall.