Nidec-Werk Steiermark

Nidec

Bleibt es bestehen?

Wird das werk in Fürstenfeld erhalten bleiben?

Das Nidec-Werk in Fürstenfeld soll mit dem Unternehmen Embraco fusionieren. Diese Fusion wird aber seit November von den EU-Wettbewerbshütern genau geprüft. Die Kommission befürchtet, dass eine Fusion beider Unternehmen wegen des fehlenden Wettbewerbs in der Branche zu höheren Preisen und einer geringeren Auswahl bei Kompressoren führen wird. Ein Verkauf des Nidec-Werkes in Fürstenfeld wurde gefordert, damit nicht zu große Marktmacht entsteht. Die bisher von Nidec vorgelegten Angebote zur Zerstreuung wettbewerbsrechtlicher Bedenken haben der EU-Kommission nicht gereicht. 

Sorge um die 400 Arbeitsplätze

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat sich in einem Brief an EU-Abgeordneten Lukas Mandl (ÖVP) für den Bestand des Nidec-Werks im steirischen Fürstenfeld ausgesprochen. 

„Die EU-Kommission prüft mögliche Käufer. Ich verlange, dass sie darauf achtet, dass beim Kauf der Standort und damit die Arbeitsplätze verlässlich gesichert werden. Erst wenn ein Interessent diese Voraussetzungen erfüllt, darf die EU-Kommission grünes Licht geben. Das ist ihre Verantwortung für die Arbeitsplätze, den Wirtschaftsstandort und die Region", so Mandl gegenüber der Kleinen Zeitung. 

Über die Zukunft des Kompressorenherstellers Nidec will die EU-Kommission bis zum 20. Mai entscheiden. 

Interview mit ministerin Margarete Schramböck