Mordfall Mürzzuschlag

34-Jährige erlag ihren Verletzungen

im Keller aufgefunden


Am 24. Jänner 2023 ist gegen 16:20 Uhr ein Notruf bei der Rettung eingelangt. In einem Mehrparteienhaus ist es im Keller zu einem heftigen Streit zwischen einem Mann und einer Frau gekommen. Eine 34-jährige Frau ist bei dem Streit ums Leben gekommen.

Update 25.01.2023:
Die 34-Jährige ist laut neuesten Informationen von ihrer 13-Jährigen Tochter und einer 16-Jährigen aus Afghanistan gefunden wurden. Das Opfer soll in einer Asylunterkunft gearbeitet und eine vierköpfige Familie aus Afghanistan mit Abschiebe-Bescheid bei sich aufgenommen haben. Die beiden Mädchen haben den Streit bemerkt und als der (Ex)-Lebensgefährte alleine zurück in die Wohnung gekommen ist und ein blutiges Handtuch in die Waschmaschine gegeben haben soll, haben die beiden Mädchen nachgeschaut. 

Bei Ankunft der Polizei und der Rettungskräfte ist die Frau mit massiven Verletzungen im Keller gefunden worden. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen hat das Notarzt-Team die junge Frau nicht mehr retten können. 

(Ex)-Lebensgefährte ist dringend tatverdächtig

Der (Ex)-Lebensgefährte (33) der Verstorbenen ist dringend tatverdächtig. Er hat sich ohne Widerstand festnehmen lassen. Ein weiterer Verdächtiger, der 44-jährige Vater der afghanischen Familie ist auch verhaftet worden. Er könnte mit der Tat in Verbindung stehen.

Der Tatverdächtige (Ex)-Lebensgefährte leugnet die Tat, er wird heute (25.01.23) noch in die Justizanstalt Leoben überstellt.

Bei der Befragung des 44-Jährigen hat er bestritten irgendetwas mit der Tat zu tun gehabt zu haben. Das deckt sich auch mit den Aussagen der beiden Mädchen. 

Messergriff sichergestellt

Im Bereich des Tatorts ist ein blutiger Messergriff sichergestellt worden. Die dazugehörige Klinge fehlt allerdings. Man kann davon ausgehen, dass sie bei der Tat abgerochen ist.