Ministerratsbeschluss

Digitalisierung von Behördenwegen

Die türkis-blaue Regierung will eine Digitalisierungsoffensive starten - Behördenwege sollen digital werden.

Was das bedeutet?

Es soll eine Online-Plattform geben und auch eine App, mit denen du die wichtigsten Behördenwege digital erledigen kannst. Laut ÖVP Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck werden die jetzt bestehenden Plattformen zu einer zusammengefasst. Unter oesterreich.gv.at werden die Angebote gebündelt. In Zukunft soll es den Führerschein, den Reisepass und andere Dokumente auch am Handy geben. Wenn du zum Beispiel dein Auto ummeldest, deinen Reisepass verlängern musst oder deinen Wohnsitz ändern willst, kannst du das dann auch online machen. 

Die Wirtschaftsministerin betont, dass diese Leistungen freiwillig sein werden. Für uns Bürger soll das ein zusätzlicher Dienst sein. Du kannst also nach wie vor auf das Amt gehen und dort alles persönlich erledigen.

Ab wann werden Behördenwege digital?

Gestartet wird ab Herbst 2018 - da soll es einen Prototyp geben. Ab Mitte 2019 soll der Betrieb der Plattform gestartet werden.
Bedenken, was den Datenschutz angeht, hat die Regierung nicht. Als Beispiel nennt Bundeskanzler Kurz das Online Banking, das auch seit vielen Jahren funktioniere.

Digitalisierung von Behördenwegen - Top oder Flop?

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