Milliardenhilfe für Wirtschaft

Regierung präsentiert Hilfspaket

Coronavirus trifft unseren Alltag

Gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Österreich stellt die Bundesregierung regelmäßig neue Maßnahmen vor. Unter anderem werden ab dem 16. März Restaurants, Bars und Cafés vorerst nur mehr bis 15 Uhr geöffnet haben. Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung zählen werden bis auf weiteres generell geschlossen. Supermärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen etc. bleiben aber nach wie vor normal geöffnet.
Dennoch scheint ein wirtschaftlicher Schaden unausweichlich. Die österreichische Regierung hat deshalb Hilfe zugesagt.


Das Budget 2020 wird nun kein sparsames sein. Es wird ein Budget sein, mit dem wir all jenen helfen, die in dieser Krise Hilfe brauchen.

Finanzminister Gernot Blümel


Milliardenpaket für Österreichs Wirtschaft

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Finanzminister Gernot Blümel sowie ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und Wirtschaftskammer-Chef Harald Mahrer haben am Samstag ein Hilfspaket für die Wirtschaft präsentiert. 

Der Corona-Krisenbewältigungsfonds der Regierung ist rund vier Milliarden Euro schwer. Er soll sowohl den Unternehmen finanziell unter die Arme greifen, als auch Arbeitsplätze sichern. Das Paket wird bereits am Sonntag im National- und Bundesrat beschlossen werden.
Hier gibt's die Eckpunkte des Pakets und wofür es eingesetzt wird:

Erste Anträge auf finanzielle Hilfe können Unternehmen ab Montag, 16. März stellen. Bis dahin muss das Hilfspaket noch gesetzlich verankert und zur Umsetzung vorbereitet werden.

Bei Fragen zu aktuellen Themen rund um das Coronavirus gibt es eine Infohotline unter 0800/555 621.


Ganz egal, ob es große Leitbetriebe oder Einpersonenunternehmen sind - wir wollen jedem helfen.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck


Mein Appell an alle Unternehmer: Schmeißt keinen Mitarbeiter raus. Wir brauchen jede Arbeitskraft spätestens gleich direkt nach der Krise. Das hilft unterm Strich den Menschen und auch der Volkswirtschaft.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian

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