LKW-Fahrverbot am Gaberl

Gemeinde Weißkirchen

Gemeinden fordern Stopp der Mautflucht

Gemeinsam gegen den Schwerverkehr übers Gaberl

Drei Gemeinden kämpfen gemeinsam für ein Lkw-Fahrverbot von Weißkirchen bis Köflach.

Bgm. Köflach Helmut Linhart, Bgm. Weißkirchen Ewald Peer, GR Gerhard Feier, GR Franz Wede,

Die drei Gemeinden Maria Lankowitz, Köflach und Weißkirchen haben eine Allianz gebildet und haben eine klare Forderung: Ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf der B 77, der Gaberlstraße. Für diese Forderung wurde in allen drei Kommunen mit einstimmigen Gemeinderatsbeschlüssen gefasst.  

„Der Ziel- und Quellverkehr kann fahren. Alles, was darüber hinausgeht, ist einfach zu viel“

Die Probleme mit dem Schwerverkehr sind vielfältig. Stichwort - "Mautflucht" - Oft sind es ausländische Trucker, die sich die Autobahnmaut sparen wollen. Besonders im Winter ist das ein Problem, da immer wieder LKW hängen bleiben. Seit 15 Jahren versuchen die Gemeinden deswegen ein Fahrverbot für LKW über siebeneinhalb Tonnen zu bekommen, damit die Verkehrslawine ein wenig eingedämmt wird. 

Sicherheitsrisiko: Die oft ortsunkundigen Fahrer sind vermehrt in Unfälle verwickelt und sorgen aufgrund der LKW-Längen und der engen und kurvenreichen Streckenführung übers Gaberl für Gefahrensituationen im Verkehr. Wenn die Lkw das Gaberl dann überwunden haben, mündet die Straße in ein Nadelöhr mitten im Ort Weißkirchen. 

Die gemeinsame Forderung der drei Gemeinden wurde beim Land, der Baubezirksleitung und der Bezirkshauptmannschaft deponiert. Bis spätestens Mai will man eine Stellungnahme von den Behörden, ansonsten sollen weitere Schritte gesetzt werden. Wie diese aussehen? „Das kann bis hin zu Sitzstreiks auf beiden Seiten des Gaberls führen“, sagt der Weißkirchner Bürgermeister Ewald Peer.