Lebensmittel und Klimaschutz

Die CO2-Bilanz von Lebensmitteln

ES SIND NICHT NUR DIE INDUSTRIEN UND AUTOS


Auch unsere Lebensmittel haben einen CO2-Fußabdruck. Dieser Fußabdruck bezeichnet die Bilanz der Treibhausgas-Emissionen, die ein Produkt über ihren gesamten Lebenszyklus erzeugt. Das fängt bei der Herstellung an und endet mit der Auslieferung. Dass auch in unseren Lebensmitteln tausende Kilometer Stecken und damit unser ökologischer Fußabdruck erhöht wird, ist vielen nicht ganz so bewusst.

Nehmen wir einmal ein Wiener Schnitzel her: Bis das Essen vor dir auf den Teller kommt, ist es schon von der Mast zum Schlachthof, vom Schlachthof ins Geschäft und dann ins Restaurant oder zu dir nach Hause. Dazu kommen noch die Emissionen der Futtermittel, wie etwa Soja aus Südamerika. Österreich importiert jährlich zwischen 400.000 und 550.000 Tonnen Sojaschrot. Pro Person pro Jahr werden in Österreich mehr als 900 Kilogramm Nahrungsmittel gekauft. 23% davon sind tierische Produkte, 29% werden als alkoholische und alkoholfreie Getränke konsumiert und die restlichen 48% pflanzliche Produkte – vor allem Früchte, Gemüse und Getreideprodukte. Herr und Frau Österreicher konsumieren um 29% mehr Fleischprodukte und um 27% mehr Zucker als der EU-Durchschnitt.

Umso bewusster wir darauf achten, regionale Produkte zu kaufen, desto besser wird auch unser Ökologischer Fußabdruck werden. Wenn wir die Produkte dann auch noch mit Fahrrad oder den Öffis transportieren, sind wir auf einem guten Weg!


(c) VCÖ


(c) VCÖ


(c) VCÖ

Tags