Kurzarbeit bei voestalpine

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In Kindberg droht ab März Kurzarbeit

Für fast die ganze Belegschaft des voestalpine Rohrwerks in Kindberg in der Obersteiermark steht wieder mal Kurzarbeit ins Haus. Schon letztes Jahr ist der Betrieb auf drei Schichten zurückgefahren worden. Im März sollen 950 der 1100 Mitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt werden. Für das Unternehmen sind die USA der wichtigste Markt. Die 25-prozentigen Strafzölle dort auf Stahl- und Aluminiumprodukte bremsen das Geschäft aber massiv. Mit der Kurzarbeit sollen die Arbeitsplätze gesichert werden. Das hat vor vier Jahren gut funktioniert, sagt die voestalpine. In den nächsten zwei Wochen sollen Verhandlungen mit dem Betriebsrat, den Sozialpartnern und dem AMS geführt werden. Geplant ist die Kurzarbeit für ein halbes Jahr und nur bei Bedarf. Bei Kurzarbeit bekommen die Mitarbeiter für die Zeit die gearbeitet wird auch normal bezahlt. Für die Stunden die wegfallen, wird eine Unterstützung ausbezahlt. Die ist mindestens so hoch wie das Arbeitslosengeld.