Kulturhauptstadt 2024

Salzkammergut hat Zuschlag bekommen

Erstmal wird ganze Region zur "Kulturhauptstadt"

Die Region Bad Ischl-Salzkammergut mit den steirischen Salzkammergut-Gemeinden Altaussee, Bad Aussee, Grundlsee und Bad Mitterndorf ist Europäische Kulturhauptstadtregion 2024.


Bad Ischl, Kongresshaus

Nach Graz 2003 kommt die Europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2024 wieder in die Steiermark.

Erstmals hat sich eine inneralpine Region mit rund 20 Gemeinden aus Oberösterreich sowie der Steiermark und Bad Ischl an der Spitze darum beworben. "Salz und Wasser als DNA", unter diesem Motto hat sich die Region beworben und den Zuschlag bekommen. 

Mit dem Titel wollen die Verantwortlichen "ein offeneres, zeitgenössisches Kulturkammergut" entstehen zu lassen, das "nicht mit verkitschten Themen wie der Kaiser in Bad Ischl im Historischen verhaftet bleibt". 

Es ist nach Linz09 das zweite Mal, dass dieser Titel nach Oberösterreich geht. Neben dem österreichischen Austragungsort wurden bereits Tartu (Estland) und Bodø (Norwegen) als weitere Kulturhauptstädte 2024 bestätigt.

Durch ein Rückbesinnen auf den "Ursprung" wolle man mit der "nötigen Prise Salz und der Kraft des Wassers das kulturelle Leben der Region revitalisieren", sagt Projektleiter Stefan Heinisch

Vier Programmlinien stehen im Fokus: Macht der Tradition, Kraft der Gegenkultur, Durst auf Rückzug und Auswirkungen des (Hype)Tourismus. 

21 bis maximal 30 Millionen Euro Budget sind veranschlagt.


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