Kollision zwischen Zug und Bus

Antenne Steiermark

"Jeder Bahnübergang wird nachgerüstet"

Nach Unglück: "Jeder Bahnübergang wird nachgerüstet"

Über die Kollision des Linienbusses mit einem Zug der Graz-Köflach-Bahn (GKB) wurde intensiv diskutiert – und über die Schlussfolgerungen: So will der „Bürgerinitiative Scarpatetti-Siedlungsgebiet“ nicht einleuchten, warum Autos im Stadtgebiet höchstens mit 50 km/h fahren dürfen, Züge an unbeschrankten Übergängen aber bis zu 100 km/h. Außerdem habe man wiederholt auf die Notwendigkeit von Schranken hingewiesen – „leider erfolglos“. 

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl hat sich mit GKB-Prokurist Gerhard Klug getroffen.
Das Ergebnis: „Jeder Bahnübergang wird nachgerüstet. Unbeschrankte Übergänge im Stadtgebiet müssen möglichst rasch der Vergangenheit angehören.“

Schwerer Unfall in graz - Busfahrerin Tot

Am 18. September 2018 kollidierte in Graz im Bereich Heuberggasse/Grottenhofstraße auf einem Bahnübergang ein Zug mit einem Linienbus. 


Die Polizei spricht von mindestens einem Todesopfer, dabei soll es sich um die 34-jährige Lenkerin des Busses handeln. 11 weitere Personen wurden verletzt, 8 davon schwer. Im Zug - der nach dem Zusammenprall entgleist ist - gab  keine Verletzten.

Der Bahnübergang ist normalerweise durch eine Ampel geregelt. Wie es zum Unfall gekommen ist, ist noch unklar.

Alle Infos gibt's laufend auf deiner Antenne.

Steiermark Reporter Max Prasch war vor Ort:

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