Klimastreik vor dem Laptop

Der 5. weltweite Klimastreik ist digital

In den vergangenen Monaten ist die Fridays For Future Bewegung von einer kleinen Schülerdemo in Schweden zu einer weltweiten Klimaschutzdemo angewachsen. Jeden Freitag sind die Menschen in Städten - u.a. auch in Graz - auf die Straße gegangen, bis die Corona-Pandemie auch ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. 

Aufhalten lassen sich die Organisatoren der Fridays For Future Bewegung dadurch aber nicht. Die Demos werden jetzt einfach ins Web verlagert. Am Freitag, den 24. April findet dort sogar eine weltweite Onlinedemo statt.

So läuft die Demo ab:

  1. Damit du auch offiziell als Demo-Teilnehmer wahrgenommen wirst, kannst du dich hier anmelden.
  2. Von 12:00-14:00 Uhr gibt es auf  Youtube, Facebook oder auf der Website einen LIVESTREAM-STREIK. Dort erwarten dich interaktive Streikelemente, Musik- und Redebeiträge von Aktivisten und Klimaforschern. Am virtuellen Podium sind zum Beispiel der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter und Johannes Wahlmüller von der Umweltschutzorganisation Global 2000.
  3. Was wäre eine Demo ohne Schilder? Jeder Teilnehmer wird dazu aufgerufen bunte Banner mit dem Slogan "Gemeinsam schaffen wir jede Krise! #NetzstreikfürsKlima 24.04." zu machen und sie am Fenster, dem Balkon oder am Gartenzaun aufzuhängen. So setzen wir ein gemeinsames öffentliches Zeichen für den Zusammenhalt in Zeiten von Corona- und Klimakrise.
  4. Jeder kann Bilder von sich selbst oder den Streikschildern und Bannern mit den Hashtags #NetzstreikfürsKlima und #FightEveryCrisis auf den Social Media Kanälen posten. @fridaysforfuture.at und @Klimaprotest.at sollten dabei markiert werden. Ihr könnt eure Fotos aber auch gleich direkt an info@klimaprotest.at schicken. Einige eurer Bilder werden dann beim Livestream gezeigt.

WIe viele Menschen sind dabei?

Das kannst du laufend im Internet nachsehen! Hier siehst du sogar, wie lange der Demozug wäre, wenn alle Demonstranten auf der Straße wären.

Die Bewegung

Die Fridays For Future Bewegung hat in den letzten Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt. Angefangen hat es mit Schülern, die jeden Freitag auf die Straße gegangen sind, um für den Schutz der Umwelt und gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Die schwedische Schülerin und Umtweltschutzaktivistin Greta Thunberg ist zum Kopf der Bewegung geworden. Mittlerweile ist die Klimademo zum regelmäßig stattfindenden Event angewachsen, das nicht nur Schüler auf die Straße lockt.

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