Keine Gondel für den Plabutsch

Stadt Graz

Vorläufiges Aus für das Projekt

Graz bekommt Keine Gondel

Schon lange war die Rede von einer Gondel von Graz, über den Plabutsch und runter nach Thal. 

Die Grazer Rathaus-Opposition freute sich über das vorläufige Aus für die Gondelbahn auf den Plabutsch, ein Projekt der ÖVP-FPÖ-Stadtregierung um rund 40 Millionen Euro. Seitens der KPÖ hieß es, Widerstand zahle sich aus. Zum angekündigten Klimaschutzbeauftragten forderte die SPÖ die Einbindung aller Parteien. Die Grünen wollen nun ihr Projekt "17 Grüne Meilen" forcieren.

KPÖ-Verkehrsstadträtin Elke Kahr sagte, dank des Einsatzes vieler Grazer und der KPÖ sei es endlich zu einem Umdenken gekommen. Das Plabutsch-Gondelprojekt diene nicht der Grazer Bevölkerung und der Umwelt, deshalb habe die KPÖ dieses Vorhaben von Beginn an abgelehnt und eine Volksbefragung eingefordert. Laut Bürgermeister Nagl sollen die Planungen fortgesetzt und die Unterlagen für die UVP eingereicht werden. Kahr hält diese Entscheidung für "halbherzig. Die KPÖ fordert daher einen sofortigen Planungs- und Umsetzungsstopp für dieses Projekt". Die Einrichtung eines Klimaschutzfonds sah Kahr positiv.

In 7 Minuten auf den Plabutsch - Das war der Plan

„Wir wollen dieses Projekt nachhaltig, gerecht und sozial aufziehen. Der Standort in der Peter-Tunner-Gasse in Eggenberg wurde nicht zufällig gewählt. Gerade im Hinblick auf unsere „Smart City" haben wir uns angesehen, wie die Erholungsmöglichkeiten im Grazer Westen aussehen. Hier gab es definitiv noch Aufholbedarf“, sagt Bürgermeister Siegfried Nagl.

Das Projekt in Zahlen

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