Katastrophenalarm ausgerufen

Pressedienst BFV Hartberg

Nach Unwetter in der Steiermark

mittwoch 07.06

Laut der Feuerwehr sinkt der Wasserstand der Bäche in St. Lorenzen am Wechsel wieder. Dennoch wird die Lage noch genau beobachtet.

Aufgrund einer Hangrutschung musste die Feuerwehr in Waldbach-Mönichwald wieder ausrücken.

 Auch Bruck an der Lafnitz ist von mehreren Murenabgängen betroffen, so auch St. Jakob im Walde – dort löste sich ein Teil des Sportplatzes – der Hang wurde bereits mit Siloplanen abgedeckt und ein Schutzwall errichtet. Und auch in Pöllau wurden bereits vier Tonnen Sand in Säcken gefüllt, um diese selbst vor niedrigen Kellerfenster zu platzieren.


FESTENBURG

Katastrophengebiet Nach Unwetter | Dienstag 05.06.

Starke Gewitter suchten das Wechselgebiet heim. Speziell im Raum Festenburg (Gemeinde St. Lorenzen/W.) sorgten die Wassermassen für ein Bild der Verwüstung. Bäche traten über die Ufer, Muren versperrten Straßen und Häuser wurden von der Außenwelt abgeschnitten. Zahlreiche Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Hartberg wurden daraufhin zu Einsätzen gerufen.


Alle Fotos vom Unwetter

Festenburg voller Schlamm und Geröll

Im Ortskern von Festenburg, wo der „Hinterer Waldbach“ und „Vorderer Walchbach“ zur „Schwarzen Lafnitz“ zusammenfließen, überschwemmten die Wasser- und Geröllmassen die Straßen, schnitten Häuser von der Außenwelt ab und zerstörten diese teilweise. Die Schlammmassen hinterließen ein Bild der Verwüstung. Unverzüglich rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Lorenzen/W. zu den zahlreichen Schadenslagen aus. Gemeinsam mit den benachbarten Feuerwehren wurde sodann rasch begonnen die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Katastrophe wurde ausgerufen

Binnen kurzer Zeit waren dutzende Feuerwehren samt Abschnitts- und Bereichsfeuerwehrkommandant, die Polizei, der Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer und der Wildbachverbau vor Ort um sich ein Bild der Lage zu verschaffen und zu helfen. Aufgrund des verheerenden Hochwassers wurde unverzüglich Katastrophenalarm ausgerufen. Schweres Gerät rückte sodann an um zahlreiche Häuser, welche durch Murenabgänge von der Außenwelt abgeschlossen waren, wieder zugänglich zu machen. Eine Person, die in ihrem Haus eingeschlossen war, wurde ebenfalls von der Feuerwehr gerettet. Zusätzlich mussten zahlreiche Keller ausgepumpt werden.

An einem Haus verrichtete das Hochwasser enorme Schäden. Die Fluten zerstörten die Außenmauern des Gebäudes und fraßen sich sodann durch die Wohnräume. Das Objekt ist nun einsturzgefährdet. 

Einsätze bis in die Abendstunden

Die Tätigkeiten der freiwilligen Helfer erstrecken sich bis in die Abendstunden und dauern derzeit an. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurde im Laufe des Tages das Einsatzleitfahrzeug des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg angefordert.

Insgesamt werden bzw. wurden unzählige Schadenslagen in Festenburg von sieben Freiwilligen Feuerwehren des Bereiches Hartberg, speziell aus dem Abschnitt V, erfolgreich abgearbeitet. Über 80 freiwillige Feuerwehrmitglieder mit dutzenden Fahrzeugen sind im Einsatz.

Fotos: Pressedienst BFV Hartberg

Tags

Sponsoren