Kampagne gegen EU-PKW-Maut

Maut statt Vignette?

EU-Parlament stimmte für Richtlinie zur streckenbezogener Maut

Das Europäische Parlament hat am 25. Oktober 2018 in Straßburg den Vorschlag des Verkehrsausschusses zur Annahme der Richtlinie für eine kilometerbezogene Maut angenommen. 

Durch die Richtlinie sollen die unterschiedlichen Mautsysteme der EU-Staaten vereinheitlicht werden. Die Abgabe soll aus einem Basisbetrag von fünf bis zehn Cent pro Kilometer und diversen Aufschlägen bestehen, die vom Straßenbetreibern selbst bestimmt werden können. Möglich wären etwa Abgaben für Umweltschutz oder ein "Stau-Aufschlag" auf besonders belasteten Straßen.

steirische Pendlerinitiative dagegen

Gegen die Idee stemmt sich jetzt aber die steirische Pendlerinitiative und präsentiert eine eigene Kampagne. Für einen Pendler würde der Weg von Kaindorf bei Leibnitz zum Magna Werk zum Beispiel nämlich fast 800 Euro kosten. Die Vignette kostet nicht ganz 90 Euro. Auch Verkehrslandesrat Anton Lang hält von den Plänen der EU nichts. Er hat aber ein „ABER“ auf Lager:

Beim Pendeln sparen

Es hat uns gestern schon den ganzen Tag beschäftigt und es begleitet uns auch weiter jeden Tag: Pendeln wird immer teurer. Über 90 Kilometer fährt der durchschnittliche Steirer jeden Tag zur Firma und zurück. Wir haben nachgefragt wie Sie sich beim Pendeln etwas sparen können. Zum Beispiel mit Fahrgemeinschaften:

Pendler gegen Road Pricing

Fast zwei von drei Steirern pendeln täglich zum Arbeitsplatz. Durchschnittlich wohnen wir sogar 47 Kilometer von unserer Firma entfernt. Der neuePlan der EU könnte die Autofahrer hart treffen. Franz Gosch von der Pendlerinitiative sieht ein Melken der Autofahrer:

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