Instagram Spam-Nachrichten

So wirst du sie los

Derzeit überfluten sie wieder die Instagram-Profile: anzügliche Kommentare, DMs oder Einladungen zu Gruppenchats. Du kennst das? So bekommst du endlich Ruhe!

Eines mal vorweg: NICHT AUF DIE LINKS KLICKEN!

Meist stammen diese lästigen Nachrichten von Profilen mit freizügigen Profilbildern und fordern euch dazu auf, auf Links zu klicken. Diese sogenannten Spam-Bots sind kein neues Phänomen, momentan treten sie aber wieder vermehrt auf.

Indem sie E-Mail-Adressen und andere Daten sammeln und diese anschließend für Werbezwecke verkaufen, wollen diese Profile mit diesen Links Geld verdienen. Im schlimmsten Fall könnt ihr euch mit einem Klick auf solche Links aber auch einen Virus auf euer Smartphone holen. Daher solltet ihr nicht auf diese Links klicken.


Das könnt ihr gegen den Spam tun:


1. Accounts melden

Wenn ihr Inhalte oder Accounts entdeckt, von denen ihr glaubt, dass sie gegen die Instagram-Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen könnten, könnt ihr diese melden. Die Inhalte oder Profile werden dann überprüft und gegebenenfalls entfernt, wenn sie gegen die Richtlinien verstoßen. So geht’s: Auf einem Account oder über einem Beitrag auf die drei Punkte tippen und dann auf "Melden" klicken.

2. Accounts blockieren

Konten, mit denen ihr nicht interagieren oder von denen ihr keine (Gruppen-)Anfragen erhalten möchtet, könnt ihr blockieren – ohne dass die blockierte Person darüber benachrichtigt wird. So geht’s: Auf dem Account auf die drei Punkte tippen und "Blockieren" wählen.

3. Nachrichten-Einstellungen

Business- und Creator-Accounts, die in der Regel eine hohe Follower-Zahl haben und viele Nachrichten von Personen erhalten, die sie nicht kennen, haben zusätzlich noch die Möglichkeit, Direktnachrichten von Personen, denen sie nicht folgen, abzuschalten. Außerdem können sie auswählen, wer sie in Gruppen hinzufügen darf - jeder oder nur Personen, denen sie selbst folgen:

Diese Kontrollmöglichkeiten sind laut Instagram aber bisher nur Business- und Creator-Accounts vorbehalten. Sie sollen aber demnächst auch für alle persönlichen Accounts verfügbar sein. Wann genau es soweit sein wird, steht nach Instagram-Angaben aber noch nicht fest.

4. Push-Nachrichten ausstellen

Ohne Business- oder Creator-Profil habt ihr aktuell nur die Möglichkeit, Spam-Accounts zu melden und zu blockieren, um von ihnen keinen nervigen Nachrichten oder Gruppenanfragen mehr zu erhalten. Stören euch die Anfragen an sich nicht, sondern nur die Benachrichtigungen darüber, könnt ihr das in den Einstellungen ändern.




5. Account auf privat stellen


Zusätzlich zu den genannten Einstellungen könnt ihr euer Profil auf privat stellen. Dann können es nur noch Personen sehen, die euch auch folgen. Fremden wird es so schwerer gemacht euch zu kontaktieren.